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Zwist um Zwitter-Operationen

ST.GALLEN. Weder Bub noch Mädchen: Intersexuelle Kinder werden nach der Geburt teilweise geschlechtsangleichend operiert. Eine Gruppe von Betroffenen will dies verbieten. Christian Kind, Chefarzt des Kinderspitals, geht das zu weit.
Jeanette Herzog
Betroffene fordern ein Verbot von kosmetischen Genitaloperationen bei intersexuellen Kindern. (Bild: Janina Gehrig)

Betroffene fordern ein Verbot von kosmetischen Genitaloperationen bei intersexuellen Kindern. (Bild: Janina Gehrig)

«Die meisten intersexuellen Kinder werden genitalverstümmelt und kastriert», sagt Daniela Truffer. Sie ist selbst eine Betroffene. Die 45jährige Zürcherin kämpft in der Menschenrechtsorganisation «Zwischengeschlecht.org» für ein Verbot von nicht lebensnotwendigen, also kosmetischen, Genitaloperationen bei intersexuellen Kindern.

Auch im Ostschweizer Kinderspital in St. Gallen wird eine kleine Anzahl intersexueller Kinder betreut. Für Christian Kind, Chefarzt des Ostschweizer Kinderspitals, gehen die Forderungen von «Zwischengeschlecht.org» zu weit. Er ist gegen ein generelles Verbot von geschlechtsangleichenden Operationen.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 11. Februar.

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