Zweijähriger spurlos verschwunden - Polizeiaufruf

WATTWIL. Nach einem Fest im katholischen Kirchenzentrum in Wattwil ist ein Bub am Samstagnachmittag spurlos verschwunden. Trotz intensiver Suche hat die Kantonspolizei St.Gallen keine Hinweise darauf, wo sich das Kleinkind aufhalten könnte. Nun hat die Polizei ein Bild des Vermissten veröffentlicht.

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Der vermisste Zweijährige. (Bild: Kapo SG)

Der vermisste Zweijährige. (Bild: Kapo SG)

Beim Vermissten handelt es sich um einen zweijährigen Eritreer. Wie die Kantonspolizei St.Gallen am Sonntagnachmittag in einer Mitteilung schreibt, trug das Kind zum Zeitpunkt des Verschwindens einen braunen Pullover mit rosa Streifen und eine braune Hose. Die Kantonspolizei bittet Personen, die sachdienliche Angaben machen können, sich mit der Polizei unter der Nummer 058 229 87 87 in Verbindung zu setzen.

Suche bleibt erfolglos
Nachdem die Suche am Samstagabend wegen Dämmerung eingestellt werden musste, haben Helfer der Kantonspolizei St.Gallen und der Feuerwehr auch am Sonntag nach dem Buben gesucht. Gegen 16 Uhr wurde die Suche eingestellt. "Obwohl wir den ganzen Suchradius abgesucht haben, sind wir nicht weitergekommen", sagt Polizeisprecher Marc Hofer auf Anfrage. Es lägen keine Hinweise auf eine Entführung vor, man schliesse aber nichts aus. Unter Umständen habe sich das Kind auch einfach verlaufen oder halte sich irgendwo versteckt. Die Familie des Zweijährigen, die in Wattwil wohnt, wird psychologisch betreut. Die Suche soll am Montag in einem neuen Gebiet fortgesetzt werden.

Wie 20minuten berichtet, sollen Rettungskräfte unbestätigten Meldungen zufolge im Laufe des Samstags in Flussnähe einen Schuh des vermissten Buben gefunden haben, was die Befürchtung nährte, das Kind könnte in den Fluss gefallen und ertrunken sein.

Rega flog Einsatz
Die Vermisstenmeldung errreichte die Kantonspolizei am Samstag um ca. 14.30 Uhr. Die Polizei schickte unverzüglich eine Suchmannschaft in die Region zwischen Wattwil und Lichtensteig. Mitglieder der Kantonspolizei, Feuerwehrleute und Hundeführer machten sich auf die Suche nach dem Kleinkind. Auch die Rega flog einen Einsatz, um das Kind ausfindig zu machen.

Fluss abgesucht
Da das Fest nahe der Thur stattfand, wurde auch der Fluss abgesucht. Zudem wurden das Zentrum sowie das Quartier durchkämmt. Doch die Suche musste am Samstagabend bei Einbruch der Dämmerung ergebnislos eingestellt werden.  (jmw)