Zwei Jahre lang gewütet

ST.GALLEN. Bei einer Serie von Sachbeschädigungen und Diebstählen ist in den Jahren 2013 und 2014 ein Schaden von über 50‘000 Franken verursacht worden. Nun sind Täter und Beteiligte ermittelt: sieben Männer im Alter zwischen 20 und 40 Jahren.

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Bei den Sachbeschädigungen und Diebstählen waren fünf Beschuldigte in unterschiedlicher Zusammensetzung unterwegs. Sie warfen jeweils Kürbisse, Konfitürengläser und Eier aus fahrenden Autos auf Liegenschaften, Fahrzeuge und Beschilderungen. Die Wurfgeschosse hatten sie zuvor an Bauernständen in Waldkirch und Muolen gestohlen. An den Ständen öffneten sie teilweise die Geldkassetten mit Gewalt und stahlen daraus Kleingeld, wie die St.Galler Kantonspolizei schreibt. Die Sachbeschädigungen wurden in Andwil, Niederbüren, Gossau, Waldkirch, Muolen, Engelburg, St.Pelagiberg und in Amriswil im Kanton Thurgau begangen.

Am 29. März 2014 übergossen die Beschuldigten zu fünft in Gossau einen Strassenkreisel mit Farbe. Wenige Monate später, zwischen dem 1. November und dem 24. Dezember 2014, stiegen zwei der Männer in eine Autoverwertung ein und stahlen dort zwei Turbolader im Wert von mehreren hundert Franken. Insgesamt liessen sich auch fünf Brandstiftungen klären. Vier Beschuldigte waren in unterschiedlicher Zusammensetzung dafür verantwortlich oder indirekt daran beteiligt. Betroffen war jedes Mal ein Strassenverkaufsstand in Waldkirch. Dieser erlitt trotz der vielen Brandstiftungen keinen Totalschaden.

Sämtliche Beschuldigte - es handelt sich um Schweizer - sind geständig. Die Staatsanwaltschaft St.Gallen hat eine Untersuchung eröffnet. (kapo/dwa)