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Balterswil und Fischingen sind für das schönste Dorf der Schweiz nominiert

Die "Schweizer Illustrierte" kürt auch in diesem Jahr das schönste Dorf der Schweiz. Als einzige Thurgauer Vertreter hat die Jury zwei Hinterthurgauer in den Wettbewerb aufgenommen.
Roman Scherrer
Das Benediktinerkloster und die hügelige Landschaft dominieren das Dorfbild von Fischingen. (Bild: Olaf Kühne)

Das Benediktinerkloster und die hügelige Landschaft dominieren das Dorfbild von
Fischingen. (Bild: Olaf Kühne)

Die Ostschweiz besitzt derzeit mit dem Ausserrhodischen Schwellbrunn bereits das schönste Dorf der Schweiz. Nun vergibt die "Schweizer Illustrierte" mit ihren Schwester-Zeitschriften aus der französischen und italienischen Schweiz den Titel von Neuem.

Schwellbrunn wird also abgelöst – vielleicht sogar von einem Hinterthurgauer Dorf. Aktuell sind nämlich Fischingen und Balterswil im Rennen. Sie sind die einzigen Thurgauer unter den insgesamt 50 nominierten Dörfern aus der ganzen Schweiz. Ausgewählt hat sie eine vierköpfige Jury, bestehend aus bekannten Schweizer Persönlichkeiten wie dem Alpentainer Marc Trauffer und der Skicross-Fahrerin Fanny Smith.

Kloster und See als Markenzeichen

Als sehenswert führt die "Schweizer Illustrierte" in Balterswil die Riegelhäuser und den "nahen Bichelsee" auf. In Fischingen ist es das Benediktinerkloster, welches die Zeitschrift heraushebt.

"Ich glaube, Fischingen hat gute Chancen, nur schon wegen der Bekanntheit", sagt Werner Ibig. Als Präsident des Fischinger Verkehrsvereins und des Projekts Regionale Entwicklung Tannzapfenland kennt er beide Dörfer bestens. "Fischingen besitzt viele bauliche Kulturgüter und ist sehr schön in das Tal eingebettet", sagt Ibig. "An den Bauten im Dorf erkennt man, dass ihm immer Sorge getragen wurde." Natürlich sieht auch Ibig, der auch Direktor des Klostervereins ist, das Kloster als äusserst sehenswert an. "Mich freut es vor allem, dass Fischingen auf dem Radar der Leute ist." Balterswil beurteilt Werner Ibig gemeinsam mit dem unmittelbar angrenzenden Dorf Bichelsee. Hier dominiere für ihn vor allem der See. "Das Dorf liegt ebenfalls schön im Tal. Und mir gefällt zudem der Dorfkern von Bichelsee sehr gut."

Eingebettet in die Hügel des Tannzapfenlandes: Das Dorf Balterswil ist in der Vergangenheit entlang der Hauptstrasse gewachsen. (Bild: Olaf Kühne)

Eingebettet in die Hügel des Tannzapfenlandes: Das Dorf Balterswil ist in der Vergangenheit entlang der Hauptstrasse gewachsen. (Bild: Olaf Kühne)

Die beiden einzigen Thurgauer Kandidaten beim Wettbewerb sind benachbarte Dörfer. "Wenn eine Absicht dahinter stecken sollte, dann wohl die, dass die Leute aus der näheren Umgebung sich schwertun sollen, zwischen den beiden Dörfern zu entscheiden", meint Werner Ibig zur Auswahl.

Beim Wettbewerb befinden sich die beiden Thurgauer Dörfer derzeit in der sogenannten Kandidatenrunde, welche noch bis zum 20. Juni dauert. Hierbei kann jeder per SMS oder im Internet seine Stimme für eines der 50 Dörfer abgeben. So werden zwölf Finalisten erkoren – jeweils diejenigen drei aus jeder Sprachregion mit den meisten Stimmen. Anschliessend findet ab dem 6. Juli für die Finalisten erneut eine Abstimmung statt, welche rund einen Monat dauert. Schliesslich wird die "Schweizer Illustrierte" das neue schönste Dorf der Schweiz am 17. August bekanntgeben.

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