Zwei Fälle von Fuchsräude in Liechtenstein

VADUZ. In zwei Liechtensteiner Jagdrevieren wurden räudekranke Füchse erlegt. Die Fuchsräude ist eine hochansteckende Hautkrankheit, die durch Grabmilben (Sarcoptes scabiei) hervorgerufen wird.

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VADUZ. In zwei Liechtensteiner Jagdrevieren wurden räudekranke Füchse erlegt. Die Fuchsräude ist eine hochansteckende Hautkrankheit, die durch Grabmilben (Sarcoptes scabiei) hervorgerufen wird. Räudekranke Füchse sind durch haarlose, entzündete und verkrustete Hautstellen vornehmlich an den hinteren Körperpartien gekennzeichnet. Nicht selten zeigen kranke Füchse auch Verhaltensstörungen (kein Fluchtverhalten, Angriffe gegen Haustiere) und tauchen in der Nähe von menschlichen Siedlungen auf, wo sie sich einfachere Nahrungsquellen erhoffen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Räude endet bei Wildtieren nach mehrmonatigem Krankheitsverlauf meist tödlich. (sda)