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Zwei Einbruchsversuche innert vier Tagen beim St.Galler Juwelier Bucherer – waren es die gleichen Täter?

Nach dem zweiten Einbruchversuch innert vier Tagen beim Juweliergeschäft geht die Kantonspolizei von den gleichen Tätern aus. Sie gingen ähnlich vor.
Dinah Hauser
Inner weniger Tage wurden beim St. Galler Juwelier Bucherer zwei Einbruchsversuche registriert. (Bild: Raphael Rohner)

Inner weniger Tage wurden beim St. Galler Juwelier Bucherer zwei Einbruchsversuche registriert. (Bild: Raphael Rohner)

Zum zweiten Mal innert weniger Tage ist am Montagmorgen kurz vor vier Uhr beim Juweliergeschäft Bucherer an der Multergasse ein Einbruchsversuch registriert worden. Die St. Galler Kantonspolizei bestätigt den Vorfall. «In beiden Fällen hoben die Täter mit Werkzeugen den Rollladen an und versuchten dann, die Glastür aufzudrücken», sagt Polizeisprecher Hanspeter Krüsi. Dies sei misslungen und es wurde Alarm ausgelöst. Die Unbekannten ergriffen in der Folge die Flucht. Am Rollladen entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.

Bucherer selbst will sich zu den Vorfällen nicht äussern.

Möglicherweise sind die Täter die gleichen

Bereits am vergangenen Donnerstag hatten Unbekannte ins Geschäft einzubrechen versucht. Dies ebenfalls nachts kurz vor vier Uhr. Die Polizei gehe in beiden Fällen eher von der gleichen Täterschaft aus: «Es ist durchaus möglich, dass sie nach dem erfolglosen Versucht letzter Woche, es diese Nacht nochmals versuchten.»

Erfolgreich war ein Einbruch ins Juweliergeschäft im vergangenen November verlaufen. Die unbekannten Täter benutzten dabei ein Fahrzeug als Rammbock und erbeuteten Uhren und Schmuck im Wert von mehreren 100'000 Franken. Die Täter sind immer noch flüchtig, wie Krüsi sagt.

Kriminelle Energie nicht mit Rammbock-Einbrechern vergleichbar

Die Einbruchversuchen der vergangenen Tage und jenem im November seien laut Krüsi unterschiedlich zu werten, denn letztes Jahr wurde ein Auto als Rammbock eingesetzt. Dies spreche von einer sehr professionellen und zielstrebig vorgehenden Täterschaft. «Die beiden Einbrüche in den letzten Tagen sind gemessen an der kriminellen Energie nicht mit Rammbock-Einbrechern zu vergleichen», sagt Krüsi.

Laut Krüsi sind Juweliergeschäfte ein beliebtes Ziel, denn dort könne viel erbeutet werden, wenn der Einbruch gelingt. «Allerdings muss ich klar sagen, dass die Verantwortlichen der Geschäfte sehr viel in die Sicherheit investiert haben», sagt Krüsi.

Alarmanlagen und Kameras seien fast überall vorhanden. Einige Geschäfte würden ihre Schaufenster auch mit Pollern und Rollläden schützen. «Letztlich ist es aber so, dass es vor massivster Gewalteinwirkung wie etwa dem Auto als Rammbock, keine absolute Sicherheit gibt.»

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