Zwei Brände aufgeklärt

TEUFEN/HUNDWIL. Brandermittler haben die Ursache der Brände vom 12. Dezember 2010 in Teufen, bei dem ein Bauernhaus in Feuer fing, sowie vom 25. Dezember 2010, bei dem in Hundwil eine Schreinerei abbrannte, geklärt.

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In Teufen brach am 12. Dezember 2010 in einem umgebauten Bauernhaus Feuer aus. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand ein Teil des Gebäudes bereits im Vollbrand. Noch während der Brandbekämpfung stellten die Einsatzkräfte im betroffenen Gebäudeteil eine Hanfplantage fest. Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden nun mitteilt, konnte die Brandursache nach umfangreichen Abklärungen ermittelt werden. Der Liegenschaftsbesitzer hatte im Hausanbau einen mittels Dieselmotor betriebenen Stromgenerator, dessen Strom er für den Betrieb der illegalen Indoor-Hanfanlage benötigte, unsachgemäss installiert. Durch die Wärmeabgabe des Stromerzeugers wurden brennbare Materialien in der näheren Umgebung entzündet, was schlussendlich zum Brandausbruch führte.

Eine Schreinerei in Hundwil brannte am 25. Dezember 2010 vollständig ab. Laut Polizei ergaben die Ermittlungen, dass das Feuer im Spänesilo ausgebrochen ist. Der Kriminaltechnische Dienst geht davon aus, dass die Späneabsauganlage einen erhitzten Fremdkörper von einer Holzbearbeitungsmaschine in den Silo beförderte, wodurch ein Mottbrand entstand. Infolge der unsachgemässen Silokonstruktion konnte sich das Feuer ausbreiten und auf das Gebäude übergreifen. (kapo/maw)

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