Zustand bleibt kritisch

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Appenzell Der Zustand des Zehnjährigen, der gestern beim Bahnübergang Schopfhalde mit einem Zug der Appenzeller Bahnen kollidierte, ist laut Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden kritisch stabil. Der Bub erlitt bei dem Unfall schwere Kopfverletzungen. Auch der siebenjährige Bruder, der in einer geschlossenen Anhängerkiste sass, liegt zur Beobachtung noch im Spital.

Der betroffene Lokführer werde betreut. Er hatte trotz akustischem Warnsignal und einer Vollbremsung eine Kollision nicht mehr verhindern können. «Ein solcher Unfall ist immer schwierig für einen Lokführer», sagt Alexander Liniger, Mediensprecher der Appenzeller Bahnen, auf Anfrage. Jeder Lokführer könne nach einem Unfall selber entscheiden, ob er Hilfe in Anspruch nehmen wolle, und auch, wann er wieder einsatz­fähig sei.

Liniger bestätigt, dass der ­unüberwachte Bahnübergang Schopfhalde den Vorschriften entspräche. Er ist mit einem Andreaskreuz und einer Wechselblinkanlage ausgerüstet. (maw)