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Zu wenig Pflegepersonal im Kanton St.Gallen

Eine breit abgestützte Untersuchung hat gezeigt, dass im Kanton St.Gallen die Zahl der Pflegefachpersonen bis 2030 deutlich erhöht werden muss. Vor allem Pflegeheime und Spitex-Organisationen müssen mehr in Ausbildungen investieren.
Es mangelt an Pflegefachpersonen im Kanton St.Gallen. (Bild: Keystone)

Es mangelt an Pflegefachpersonen im Kanton St.Gallen. (Bild: Keystone)

(sda) Die Zahl der Pflegefachpersonen sollte von heute etwa 7700 auf 14'000 Personen erhöht werden, teilten die Vereinigung der St.Galler Gemeindepräsidentinnnen und -präsidenten (VSGP) und der Kanton St.Gallen am Dienstag in einer gemeinsamen Mitteilung mit.

Mit den aktuell 1500 Ausbildungsplätzen werde die Zahl der Fachpersonen zwar ansteigen. Das Soll könne damit bis 2030 zu 95 Prozent gedeckt werden. Es seien aber um die 180 zusätzliche Ausbildungsverhältnisse nötig, um den Bedarf längerfristig zu decken. Dies bedeute für Kanton und Gemeinden zusätzliche Kosten, heisst es dazu.

Für den steigenden Bedarf an Pflegepersonal gebe es verschiedene Gründe: Der ältere Teil der Bevölkerung nehme in den nächsten Jahren zu. Und bis 2030 müsse rund 24 Prozent des heutigen Pflegepersonals wegen Pensionierungen ersetzt werden.

Heime und Spitex gefordert

Die Spitäler bildeten viele Fachpersonen aus, die mit zunehmender Berufstätigkeit oftmals in die Langzeitpflege oder in den Spitexbereich wechselten. Handlungsbedarf gebe es bei den Heimen, die rund ein Sechstel mehr Ausbildungen anbieten sollten, um das Ziel zu erreichen. Im Spitexsektor müssten die Ausbildungsanstrengungen etwa verfünffacht werden, heisst es in der Mitteilung.

Es brauche weitere Anstrengungen: Dazu gehöre eine gute Personalpolitik, um die Verweildauer im Beruf zu steigern. Wiedereinstiegsmöglichkeiten müssten gefördert und Quereinsteiger gewonnen werden.

Die Untersuchung durch das schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) wurde vom Gesundheitsdepartement, dem Departement des Innern, der VSGP sowie verschiedenen Fachorganisationen wie dem Spitexverband, Curaviva, Pro Senectute und der Organisation der Arbeitswelt für Gesundheits- und Sozialberufe in Auftrag gegeben.

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