Zu dritt gegen Erich Zoller

rapperswil-Jona. Um zu verhindern, dass Erich Zoller, der Kandidat von CVP und FDP, als einziger im ersten Wahlgang für die Nachfolge des Stadtpräsidenten «durchmarschiert», haben sich die Parteipräsidenten von SVP, UGS und GLP entschlossen, selber zu kandidieren.

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Hans Tobler, UGS, Hans Kluger, GLP, Raphael Weber, SVP (v.l.). (Bild: Manuela Matt)

Hans Tobler, UGS, Hans Kluger, GLP, Raphael Weber, SVP (v.l.). (Bild: Manuela Matt)

rapperswil-Jona. Um zu verhindern, dass Erich Zoller, der Kandidat von CVP und FDP, als einziger im ersten Wahlgang für die Nachfolge des Stadtpräsidenten «durchmarschiert», haben sich die Parteipräsidenten von SVP, UGS und GLP entschlossen, selber zu kandidieren. Sie wollen auf diese Weise einen zweiten Wahlgang und damit mehr Zeit erreichen, um einen oder mehrere ihrer Meinung nach besser geeignete Kandidaten zu finden.

Schon bald, nachdem CVP und FDP den heutigen Gemeindepräsidenten von Sargans als ihren Kandidaten vorgestellt hatten, wurde Kritik laut. Es wurde bemängelt, dass die beiden Parteien eigenmächtig vorgegangen seien und man kritisierte die Qualifikation Zollers für das Amt des Stadtpräsidenten von Rapperswil-Jona. Der Versuch, einen eigenen Kandidaten für den ersten Wahlgang aufzustellen, scheiterte aber in letzter Minute. (red.)