Zoll: SP will mehr Druck auf Bund

ST. GALLEN. Vor rund einem Jahr ist bekanntgeworden, dass der Bund im Rahmen seines Stabilisierungsprogrammes die Zahl der Zollstellen in der Ostschweiz reduzieren will. Namentlich sind es die Standorte Buchs, St. Gallen und Romanshorn.

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ST. GALLEN. Vor rund einem Jahr ist bekanntgeworden, dass der Bund im Rahmen seines Stabilisierungsprogrammes die Zahl der Zollstellen in der Ostschweiz reduzieren will. Namentlich sind es die Standorte Buchs, St. Gallen und Romanshorn.

Für SP-Kantonsrat und Fraktionspräsident Peter Hartmann hätte die Schliessung negative Folgen für die Wirtschaft. In einer Einfachen Anfrage an die Regierung schreibt er: Der Erhalt dieser Standorte sei konkrete und kostengünstige Wirtschaftsförderung. Alle Bemühungen, den Bund von seinem Vorhaben abzuhalten und auf die Wichtigkeit der Dienstleistung des Zolls vor Ort hinzuweisen, hätten bislang wenig gefruchtet. Seiner Meinung nach braucht es eine Koordination der Bemühungen – und mehr Druck. Da sich zwei der drei bedrohten Standorte auf St. Galler Boden befinden, sieht Hartmann den Kanton in der Pflicht. Er will von der Regierung wissen, welche Bestrebungen zum Erhalt der Zollstellen geplant seien und wie sie deren volkswirtschaftliche Bedeutung einschätze. Zudem fragt er, ob die Wirtschaftsverbände und die nationalen Parlamente in die Lobbyarbeit miteinbezogen werden. (lom)