Zimmerbesuche wieder möglich: Ab sofort können Ausserrhoder Heime und Spitäler die Besuche auf ihrem Areal wieder selber regeln

Ausserrhoden lockert die Besuchsregelung umgehend. Neu dürfen Alters- und Pflegeheime sowie Spitäler wieder unter Einhaltung von Schutzmassnahmen Besuche selber regeln. Institutionen, deren Schutzkonzepte diesen Lockerungen noch nicht genügt, müssen dieses bis zum 5. Juni anpassen.

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Pflegeinstitutionen und Spitäler dürfen Besuche ab sofort wieder selber regeln.

Pflegeinstitutionen und Spitäler dürfen Besuche ab sofort wieder selber regeln.

Bild: Nik Roth (13. Februar)
(red.)

Alle Spitäler, Alters- und Pflegeheime sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung müssen bis zum 5. Juni 2020 über ein angepasstes Schutzkonzept verfügen, das die Regeln für Besuche festlegt. Das schreibt die Ausserrhoder Kantonskanzlei in einer Medienmitteilung. Das Schutzkonzept muss den Vorgaben des Bundes genügen.

Die meisten Institutionen verfügen bereits über ein genügendes Schutzkonzept und können nun ab sofort wieder eingeschränkte Besuche in ihren Räumlichkeiten und auf ihrem Areal selbständig regeln. Damit wird ein Besuch in den Zimmern von Bewohnerinnen und Bewohnern der Institutionen oder ein Treffen in Cafeterias von Institutionen wieder möglich, sofern die betrieblichen Verhältnisse dies erlauben. Bislang waren Besuche nur in gesonderten Zonen zulässig.

Tiefe Fallzahlen lassen Lockerung zu

Die Schutzkonzepte der Institutionen umfassen unter anderem Anweisungen zur Einhaltung der Distanz- und Hygieneregeln oder zum Tragen von Hygienemasken. Ebenso beinhalten die Schutzkonzepte Vorgaben zur Besucheranzahl, zur Voranmeldung und Dauer von Besuchen, zur Angabe von Kontaktdaten und so weiter.

Diejenigen Institutionen, die ihr Schutzkonzept noch nicht angepasst haben, müssen dies bis zum 5. Juni 2020 tun. Besuche in Institutionen ohne angepasstes Schutzkonzept sind wie bis anhin unter Einhaltung der Vorgaben nur in gesonderten und geschützten Besuchszonen möglich.

Mit den Lockerungen der Besuchseinschränkungen tragen das Departement Gesundheit und Soziales sowie der kantonsärztliche Dienst der Tatsache Rechnung, dass Besuche von Angehörigen viel zur psychischen Gesundheit von Menschen beitragen, die sich derzeit in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung aufhalten. Die Lockerungen sollen das Wohlbefinden der Menschen in diesen Institutionen fördern. Die Entwicklung der letzten Wochen hat gezeigt, dass die Lockerungen aufgrund der aktuellen Fallzahlen und den guten Erfahrungen mit den Institutionen vertretbar sind.

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