Würth schafft 250 Arbeitsplätz

RORSCHACH. Der Bauzubehör-Hersteller und Finanzdienstleister Würth investiert in Rorschach Millionen – ein willkommener Schub für die Stadt und den ganzen Kanton.

Thomas Walliser Keel
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Bauzubehör-Firma Würth (Archiv) (Bild: Keystone)

Bauzubehör-Firma Würth (Archiv) (Bild: Keystone)

Bis 2012 soll in Rorschach an schönster Lage am See ein Ausbildungs- und Trainingszentrum mit anfänglich rund 250 Arbeitsplätzen entstehen. Dabei handelt es sich nicht um eine Verlagerung von Arbeitsplätzen, wie gestern an einer Medienkonferenz im Seerestaurant betont wurde. Vielmehr braucht die Firma ständig mehr Platz: Allein in den vergangenen fünf Jahren verdoppelte sich der Umsatz der Würth-Gruppe auf 8,5 Milliarden Franken, das gleiche gilt für die Zahl der derzeit weltweit 65 000 Angestellten.

Bis zu 500 Arbeitsplätze
Bei der Würth-Gruppe Schweiz, die in Rorschach als Investor auftritt, sind derzeit 1200 Personen beschäftigt, der Umsatz beträgt gut eine Milliarde Franken. Da die Firma weiterhin mit einem guten Fortgang der Geschäfte rechnet, soll die Zahl der Arbeitsplätze in Rorschach auf bis zu 500 steigen.

Anspruchsvolle Architektur
Für sie wird gemäss der Firmentradition nicht ein einfaches, billiges Gebäude erstellt, sondern eines, das hohen architektonischen Ansprüchen genügt. Ein Architekturwettbewerb soll bis Mitte 2009 Klarheit über den Neubau sowie über die Investitionskosten geben, über die gestern keine näheren Angaben gemacht wurden. Das zur Verfügung stehende Areal umfasst 21 500 Quadratmeter.

Land kostet 11,5 Mio. Franken
Damit die Ansiedlung tatsächlich gelingt, muss das Rorschacher Stimmvolk zunächst dem Landverkauf zustimmen. Dieser bringt der Stadt und den SBB als Grundeigentümern zusammen 11,5 Mio. Franken ein. Die anschliessende Umzonung des Areals zwischen See und Hauptbahnhof untersteht dem fakultativen Referendum.

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