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Wolf streift wohl durchs Linthgebiet

Der Landwirt hat das Tier mit seinem Handy fotografiert. (Bild: PD)

Der Landwirt hat das Tier mit seinem Handy fotografiert. (Bild: PD)

Raubtier Jäger und Landwirte sind sich sicher: Ein Wolf streift durch das Linthgebiet. Das kantonale Amt kann aufgrund der geschossenen Bilder aber nicht abschliessend klären, ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelt. Am Freitagabend war der Landwirt und Schafzüchter Toni Kühne mit seinem Auto in Kaltbrunn unterwegs. «Aus kurzer Distanz habe ich am Waldrand eindeutig einen Wolf gesehen», sagt er. Mit seinem Handy schoss er so viele Fotos wie möglich. «Erst sass der Wolf nur da, stand dann aber langsam auf.» Kühne stieg aus dem Auto, ging auf das Tier zu und verscheuchte es. «Erst dann ist es wieder zurück ins Tobel.» Es wäre die erste Wolfsbeobachtung im St. Galler Linthgebiet.

Dominik Thiel, Leiter des Amtes für Natur, Jagd und Fischerei, hat die Bilder von Kühne gesehen. Er geht davon aus, dass das Tier «mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Wolf» ist. Ohne DNA-Proben – etwa nach Schafsrissen oder durch Kotproben – könne man das aber nicht mit Bestimmtheit sagen. Die kantonale Fachstelle für Herdenschutz informierte die Schafhalter im Gebiet See und Gaster per SMS-Alarm über die Beobachtung. Bisher gingen aus dem Linthgebiet keine Meldungen von gerissenen Nutztieren ein. Kühne und seinen Schafzuchtkollegen bleibt deshalb nur eines: mehrmals täglich Kontrollgänge unternehmen und hoffen, dass der Wolf weiterzieht. (ckn)

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