Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Wohnen hier, arbeiten dort – wer profitiert?

Funktionale Räume Wohnen in Rorschacherberg, Arbeiten in Zürich, Einkaufen in St. Gallen, Skifahren im Toggenburg, Auswärtsessen in Bregenz: Kantons- und Landesgrenzen spielen beim Arbeiten, Wohnen, Einkaufen, in der Freizeit, bei der Ausbildung nur noch eine geringe Rolle. Nicht ohne Auswirkungen. Öffentliche Leistungen würden ­immer häufiger von der Bevölkerung eines andern Kantons getragen, schreiben die Jungen Grünliberalen des Kantons St. Gallen. «Die politisch-administrativen und die funktionalen Räume klaffen auseinander.»

Die St. Galler Stadträtin Sonja Lüthi und der Sarganser Gemeindepräsident Jörg Tanner gehen mit den Jungpolitikern ihrer Partei ­einig. Die beiden haben in der ­Februarsession einen Vorstoss im Kantonsparlament eingereicht. Darin fordern sie von der Regierung Auskunft darüber, wie sie den «vernetzten und offenen» Wirtschafts- und Lebensraum St. Gallen stärken und weiterentwickeln will. Und welche Strategie sie bei der Zusammenarbeit mit den benachbarten Kantonen verfolgt. «Funktionale Räume bieten die Chance, Koordinationsaufwendungen zwischen den Kantonen und Ländern zu re­duzieren, den regulatorischen Rahmen zu vereinheitlichen sowie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu stärken», schreiben die beiden. Davon ­profitierten zahlreiche Unter­nehmen im Kanton und letztlich die Bevölkerung. Die beiden wollen von der Regierung denn auch erfahren, wie sie die Chancen und Risiken dieser Räume beurteilt. (rw)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.