Wohnen
Grosser Lebenskosten-Vergleich: Finden Sie heraus, wie günstig oder teuer es in Ihrer Ostschweizer Gemeinde ist

Dank Steuerwettbewerb und heiss laufendem Immobilienmarkt variieren die Lebenskosten von Gemeinde zu Gemeinde teilweise gewaltig. Wir zeigen mit Zahlen der Credit Suisse für jeden Ort in der Ostschweiz auf, wie teuer das Leben dort ist.

Stefan Trachsel
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Weite Teile der Ostschweiz gehören laut einer Studie der Grossbank Credit Suisse zu den finanziell attraktiveren Gegenden in der Schweiz. Appenzell Innerrhoden hat es im Ranking sogar auf den Spitzenplatz geschafft und auch Appenzell Ausserrhoden, Thurgau und St.Gallen haben eine positive Bilanz verglichen mit dem Landesmittel.

Mit Simulationen hat Credit Suisse berechnet, wie viel Geld einer Vielzahl von Modellhaushalten am Ende des Monats übrig bleibt, wenn ortstypische Steuern, Sozialabgaben, Krankenkassenprämien, Wohnkosten und andere Verpflichtungen bezahlt und Prämienverbilligungen oder Familienzulagen berücksichtigt sind. Daraus ergab sich ein Index für jeden Kanton, aber auch für jede Gemeinde.

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Diese gemeindeweisen Betrachtungen zeigen, wie gross die Unterschiede selbst im gleichen Kanton sind. Die Stadt St.Gallen ist in der Ostschweiz die teuerste Gemeinde, obwohl sie es schweizweit lediglich unter die 20 Prozent der unattraktivsten Gemeinden bringt.

An der Spitze dieser Rangliste liegen Genf, Basel und Zürich, aber beispielsweise auch Luzern ist deutlich teurer als St.Gallen. Demgegenüber ist mit Neckertal aber auch eine St.Galler Gemeinde unter den attraktivsten fünf Prozent Gemeinden vertreten.

Besonders günstig lebt es sich in der Ostschweiz in den Innerrhoder Orten Gonten und Schlatt-Haslen, beide gehören zum attraktivsten Prozent in der Credit-Suisse-Studie. Hohentannen ist die attraktivste Thurgauer Gemeinde, Hundwil die günstigste in Appenzell Ausserrhoden. Nebst St.Gallen ist das Leben in Mörschwil, Wil, Sargans, Rapperswil-Jona und Kreuzlingen eher teuer.

Die Unterschiede zwischen den Gemeinden wirken sich stark auf die Haushaltsfinanzen aus. Zum Beispiel: Ein kinderloses Ehepaar mit 130'000 Franken Jahreseinkommen behält in St.Gallen 58'000 Franken als frei verfügbares Einkommen, während es in Gonten 69700 Franken sind. Das ist eine Differenz von 11'700 Franken.