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Wogenglätter ohne Glanz

Fredy Fässler hat das undankbarste Departement: Wahrgenommen wird es nur dann, wenn es nicht läuft. Unrühmliches Beispiel: der Rechtsextremen-Aufmarsch im Toggenburg im letzten Herbst. Die zu Tausenden angereisten Neonazis liessen die Polizei alt aussehen, die Linke tobte – und ausgerechnet SP-Mann Fässler musste die Wogen glätten. Das gelang einigermassen gut, die politischen Nachwehen hielten sich in Grenzen. In die Kritik geraten ist der 58-Jährige auch wegen der angeblich unverhältnismässigen Ausschaffung einer 17-jährigen Serbin. Als der Druck zu gross wurde, nahm Fässler Stellung – ohne von seiner Position abzurücken. Die Taktik funktionierte, der Staub legte sich. Die periodischen Attacken gegen das Justiz- und Sicherheitsdepartement täuschen ohnehin: Der Laden läuft, der Chef geniesst intern grosses Vertrauen. Glänzen kann Fässler mit diesem Departement kaum. Vielleicht hilft ihm jetzt das Regierungspräsidium.

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