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WITTENBACH: Wieder ein bewaffneter Banküberfall in der Ostschweiz

Am Freitagnachmittag hat ein Mann die Acrevis-Bankfiliale in Wittenbach überfallen. Er bedrohte eine Mitarbeiterin mit einer Pistole, forderte Bargeld und flüchtete anschliessend mit einem blauen Seat Ibiza. Die Polizei fahndet derzeit intensiv nach dem Täter und sucht Zeugen.
Maskiert und bewaffnet betrat der Mann die Bank in Wittenbach. (Bild: Kapo SG)

Maskiert und bewaffnet betrat der Mann die Bank in Wittenbach. (Bild: Kapo SG)

WITTENBACH. Laut Medienmitteilung der St.Galler Kantonspolizei betrat der Mann um 14.45 Uhr die Bank an der St.Gallerstrasse. Er war maskiert und trug eine schwarze Pistole mit sich, mit der er die Bankmitarbeiterin bedrohte. Die Frau händigte dem Täter Bargeld in noch unbekannter Höhe aus, blieb aber unverletzt, wie Florian Schneider, Mediensprecher der St.Galler Kantonspolizei, auf Anfrage von Tagblatt Online sagt. Anschliessend brauste er mit einem blauen Seat Ibiza mit St.Galler oder Thurgauer Nummernschild in unbekannte Richtung davon.

Ganz in Schwarz
Der Bankräuber wird wie folgt beschrieben: Etwa 30-jährig, 180 Zentimeter gross, korpulent, mit kurzen hellbraunen Haaren. Er sprach gebrochen Hochdeutsch, trug einen roten Pullover, eine schwarze Jacke, schwarze Adidas-Trainerhosen mit goldigen Streifen sowie schwarze Handschuhe. Nebst der Pistole hatte er einen blauen Rucksack bei sich.

Der Steinacher Täter trug an der Wade ein auffälliges Merkmal, womöglich ein Tattoo. (Bild: Kapo SG)

Der Steinacher Täter trug an der Wade ein auffälliges Merkmal, womöglich ein Tattoo. (Bild: Kapo SG)

Ähnlicher Überfall in Steinach
Der Banküberfall in Wittenbach erinnert an den Raubüberfall in Steinach vor rund einem Monat. Am 30. September - ebenfalls an einem Freitagnachmittag - betrat ein bewaffneter Mann, dessen Beschreibung dem Wittenbacher Täter ähnelt, eine Bank und erbeutete mehrere tausend Franken. Die Kantonspolizei konnte diesen Bankräuber bislang nicht fassen und veröffentlichte vergangene Woche erneut einen Zeugenaufruf, diesmal samt Foto. Einen Zusammenhang zwischen den Überfallen schliesst die Polizei derzeit nicht aus. Hinweise nimmt sie unter 058-229-49-49 entgegen. (kapo/sg)

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