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Wirren um Bischof Huonders Umzug nach Wangs

Ein Bericht in der «Südostschweiz» zu Aussagen eines Holocaustleugners und zum bevorstehenden Umzug des Churer Bischofs Vitus Huonder wirft Fragen auf. Jetzt reagiert das Bistum.
Andri Rostetter
Bischof Vitus Huonder. (Bild: KEY/Gian Ehrenzeller)

Bischof Vitus Huonder. (Bild: KEY/Gian Ehrenzeller)

Zieht der Churer Bischof Vitus Huonder nach seiner Pensionierung doch nicht nach Wangs ins Knabeninstitut der Piusbruderschaft? Das meldete jedenfalls die «Südostschweiz» am Samstag unter Berufung auf das Onlineportal «The St.Marcel Initiative». Hinter dem Portal steht der frühere Piusbruder und verurteilte Holocausleugner Richard Williamson.

Laut Williamsons Bericht soll es zu einem Treffen zwischen Huonder und Piusbrüdern gekommen sei, um Einzelheiten der Annäherung zwischen dem Vatikan und der Bruderschaft zu diskutieren. Die Bruderschaft soll nun die Einladung an Huonder zurückgezogen haben. Die traditionalistischen Piusbrüder liegen wegen ihrer theologischen Ausrichtung seit Jahrzehnten mit Rom im Streit.

Das Bistum Chur dementiert nun sowohl die Berichte des Onlineportals von Williamson als auch jene der «Südostschweiz». Die Aussagen seien «völlig haltlos», sagt Bistumssprecher Giuseppe Gracia auf Anfrage unserer Zeitung. «Bischof Vitus Huonder geht nach Wangs. Die Frage ist nur noch, wann.» Zu den Details der Berichte auf Williamsons Portal äussert sich Gracia nicht. «Das Bistum Chur kommentiert keine Aussagen eines Holocaustleugners.»

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