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WINTERSPORT: Saisonstart über dem Nebelmeer

Ostschweizer Skigebiete hatten am Wochenende zum ersten Mal in der Saison geöffnet. Die Betreiber sind zufrieden – besonders mit dem Samstag. Nächstes Wochenende wollen sie wieder öffnen.
Martin Rechsteiner
Die ersten Kurven gezogen: Skifahrer am Wochenende am Flumserberg. (Bild: PD)

Die ersten Kurven gezogen: Skifahrer am Wochenende am Flumserberg. (Bild: PD)

Martin Rechsteiner

martin.rechsteiner

@tagblatt.ch

Das Wetter hat gestimmt, die Schneeverhältnisse auch: Vergangenes Wochenende sind mehrere Ostschweizer Skigebiete in die Saison gestartet. Zwar mit reduziertem Betrieb, weil die Schneemenge noch nicht überall ganz reichte. Dennoch ziehen die Bergbahnbetreiber eine gute Bilanz aus ihrem Saisonstart.

«Wir sind sehr zufrieden», sagt Klaus Nussbaumer von der Pizolbahnen AG. «Vier Wochen vor dem Start der Hauptsaison konnten wir am Wochenende zum ersten Mal öffnen.» Vier der insgesamt zwölf Bahnen hätten mehr als 1000 Gäste zu den geöffneten Skipisten gebracht. «Vor allem am Samstag war dank dem guten Wetter viel los.»

Gleich klingt es vom Flumserberg. «Wintersportler bekamen am Samstag sehr viel Sonne und einen schönen Ausblick auf das Nebelmeer geboten», sagt Katja Rupf von den Bergbahnen Flumserberg. Rund 4000 Besuche verzeichnete das Skigebiet am Wochenende, 8 von den insgesamt 17 Lifte und Bahnen seien in Betrieb gewesen. «Mit vergangenem Wochenende konnten wir auch dieses Jahr wieder früh in die Saison starten», sagt Rupf zufrieden. Vergangenes Jahr erfolgte die Eröffnung am 12. November. Auch im Toggenburg waren die Skipisten am Samstag und am Sonntag zum ersten Mal für das Publikum offen. So konnte der Chäserrugg am Wochenende befahren werden. «Der Besucherandrang hat unsere Erwartungen übertroffen», sagt Mélanie Eppenberger von den Toggenburger Bergbahnen. Nicht nur Skifahrer und Snowboarder, sondern auch viele Winter-Wanderer habe das Unternehmen befördert.

Geschlossen blieben Lifte, Bahnen und Pisten aber beim Nachbar: «In den niederen Lagen fehlte bei uns noch Schnee», sagt Jürg Schustereit von den Bergbahnen Wildhaus. «Wir prüfen aber, ob eine Eröffnung am kommenden Wochenende möglich ist. Natürlich kommt es jetzt vor allem auf das Wetter an.»

Die Betreiber von den Ski­gebieten Pizol, Flumserberg und Chäserrugg sind zuversichtlich: Sie alle wollen zwar auch noch das Wetter abwarten, gehen aber davon aus, dass bei ihnen am nächsten Wochenende Betrieb herrscht. Zurzeit beschränken sich die Ostschweizer Skigebiete auf Samstage und Sonntage. «Unter der Woche finden bei uns Revisionsarbeiten statt. Die Anlagen werden kontrolliert und geschmiert, die Pisten präpariert», sagt Klaus Nussbaumer von den Pizolbahnen. «Da das Wetter bestimmt, ob an den Wochenenden gefahren werden kann, müssen wir sehr flexibel sein.» Dafür setze das Gebiet auf Saisonarbeiter, die auf Abruf bereitstehen.

So läuft es auch bei den Bergbahnen Flumserberg. Sie beschäftigen Jahres- sowie Saisonarbeiter. «Diese wissen: Wenn es schneit, gibt es Arbeit», sagt Sprecherin Katja Rupf.

Ein paar milde Tage vor der erneuten Kälte

Die aktuelle Warmfront beschert der Ostschweiz nochmals angenehmes Herbstwetter – ab morgen mit steigenden Temperaturen, die am Donnerstag und Freitag bis zu 14 Grad erreichen können. Auch in den Alpen wird es mild, es kommt Föhn auf. Ein Spaziergang, um Vitamin D zu tanken, oder ein Mittagessen an der frischen Luft: Das dürfte sich vor allem Mitte Woche lohnen. Es werden bis zu fünf Sonnenstunden täglich erwartet. Der aktuelle Schnee dürfte nur über etwa 2000 Meter über Meer liegen bleiben. Doch auch winter­ sportbegeisterte Bewohner tiefer liegender Gebiete dürfen sich freuen. «Mit grosser Sicherheit wird es am Wochenende wieder kälter», sagt Jan Eitel von SRF Meteo. Spätestens am Sonntag werde es in den Ostschweizer Skigebieten sowie in höher gelegenen Alpengebieten Neuschnee geben. Es würden ungefähr fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee erwartet. In den Bergen beginnt der Schneefall bereits in der Samstagnacht. «Die Prognosen für das Wochenende können aber noch variieren», sagt Eitel. Wer den Saisonstart vergangenes ­Wochenende verpasst hat, sollte also die Skis präparieren, um sich kommenden Sonntag auf die Piste wagen zu können. (hag)

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