Zweiter Sieg im zweiten Spiel

Mit einem deutlichen 31:22-Erfolg setzt sich der KTV Wil auswärts gegen Bischofszell durch.

Merken
Drucken
Teilen

HANDBALL. Wil fand sofort seinen Rhythmus und ging schnell in Führung. Die Verteidigung zeigte von Beginn an eine solide Leistung. Die Bischofszeller scheiterten wieder und wieder an der starken Wiler Mauer. Obwohl es den Gastgebern anfangs noch gelang, aufzuholen, waren die Wiler stärker und setzten sich bald mit einem grossen Abstand ab. Dies war nicht nur den Feldspielern zu verdanken, sondern auch Torhüter Raschle, der einige schöne Paraden zeigte und etliche Schüsse der Bischofszeller abblockte.

Erfolgreiche Gegenstösse

Die Äbtestädter spekulierten vor allem mit ihren Flügelspielern sehr erfolgreich. Das Resultat davon: Mehrere Gegenstösse konnten zu Zählbarem verwertet werden. Die Aufbauer wollten aber auch ihren Anteil am Toreschiessen beitragen. Allen voran nutzte Philipp Leppla seine Chancen. Wils Offensivleistung blieb bis zur Pause konstant. Weil sich die Verteidigung fast unbezwingbar präsentierte, wurden bei einem klaren Spielstand von 20:8 die Seiten gewechselt.

Leistungseinbruch

In die zweite Hälfte starteten die Wiler in Unterzahl. Dies und weitere kleine Unkonzentriertheiten ermöglichten es dem gegnerischen Team, die Wiler Verteidigung mehrmals auszutricksen. Die Wiler Verteidigung wurde immer durchlässiger, vielleicht aufgrund der aggressiveren Vorgehensweise auf Seiten der Bischofszeller. Beide Mannschaften agierten in der Folge hektischer. Die Wiler «brillierten» plötzlich mit ungewohnt vielen Fehlpässen. Mehr als einmal mussten die Äbtestädter ohne erfolgreichen Torabschluss den Rückzug antreten. Die Bischofszeller nutzten dies erfolgreich aus und verkürzten das Skore.

Sieg stand nie in Gefahr

Obwohl sich das Gastteam wieder fing und sich das Zusammenspiel verbesserte, gelang es den Spielern nicht mehr, an die souveräne Leistung der ersten Halbzeit anzuknüpfen. Trotz allem gewannen die Äbtestädter souverän und verdient mit 31:22 und sicherten sich nach dem Sieg der vergangenen Woche weitere zwei Punkte. Dass noch mehr möglich gewesen wäre, interessierte zum Schluss niemanden mehr. (pd)

KTV Wil: Carbonara/Raschle S., Leppla (8), Steiner (2), Keckeis (4), Koblet (4), Nüssli, Brenner (4), Rudari (3), Hug (1), Mittmann (1), Schlauri (1), Haag (3)