Zweite Mannschaft des EC Wil steigt in 3. Liga auf

Die zweite Wiler Equipe wird für ihre starke Saison mit dem Aufstieg belohnt. Die erste Mannschaft wird es in der nächsten Saison dagegen nicht mit neuen Gegnern zu tun bekommen. 

Tim Frei
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Keine Seltenheit in der abgelaufenen Saison: Die Spieler der zweiten Wiler Mannschaft bejubeln einen Treffer.

Keine Seltenheit in der abgelaufenen Saison: Die Spieler der zweiten Wiler Mannschaft bejubeln einen Treffer.

PD/EC Wil

Als der Spielbetrieb im Eishockey wegen dem Corona-Virus abgesagt wurde, waren im Amateurbereich noch nicht alle Meisterschaften zu Ende gespielt. Deshalb traf die Regio League und das Nachwuchs- und Amateursport-Komitee am Wochenende Entscheide betreffend Meister, Auf- und Absteiger.   

Erfreulich aus Sicht des EC Wil: Die zweite Mannschaft steigt wie fünf weitere Teams aus der 4. in die 3. Liga auf. Damit hat sie ihr Ziel erreicht und sich für eine überzeugende Saisonleistung belohnt. So wird es in der nächsten Saison wieder zu Derbys zwischen Wil und Uzwil kommen.

Weiterhin gegen Wetzikon, Frauenfeld und Luzern

Für die erste Mannschaft des EC Wil, die in der 1. Liga spielt, ändert sich in Sachen gegnerische Teams nichts. Da die entscheidende Spielphase in der MySports League und der 1. Liga nicht beendet werden konnte, gibt es keine Auf- und Absteiger.  

Somit wird Wil sich auch in der nächsten Saison mit den aufstiegswilligen Teams aus Wetzikon und Frauenfeld messen sowie Luzern, das sportlich abgestiegen wäre. Kevin Schüepp, neuer Trainer des EC Wil, trifft also nächste Saison mit Frauenfeld auf jenen Club, bei dem er zuletzt Headcoach war.

U20-A-Team wird Regionalmeister – steigt aber nicht auf

Das U20-A-Team des SC Herisau, Teil des Nachwuchsverbunds Wil-Herisau,  hat mit dem Meistertitel in der Region Ostschweiz ebenfalls einen beachtlichen Erfolg gefeiert. Die Equipe, die von Andreas Ritsch trainiert wird, hätte damit Chancen auf den Schweizer Meistertitel und den Aufstieg in die Nachwuchsstufe U20-Top gehabt. Zu diesen Spielen kam es aber nicht mehr wegen dem Corona-Virus.