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Zwei unzufriedene Trainer

Der Tabellensiebte FC Uzwil besiegt in der 2. Liga inter den Tabellendritten FC Kreuzlingen 2:0. Beide Tore fielen bereits in der ersten Halbzeit, in der das Heimteam besonders stark spielte.
Urs Nobel
Dave Obrist (10) jubelt bereits im Abdrehen. Sein Abschluss findet den Weg zum 1:0 ins gegnerische Netz. (Bild: Urs Nobel)

Dave Obrist (10) jubelt bereits im Abdrehen. Sein Abschluss findet den Weg zum 1:0 ins gegnerische Netz. (Bild: Urs Nobel)

FUSSBALL. Kreuzlingens Interim-Haupttrainer Rui Luis, der morgen Dienstag wieder als Assistenztrainer fungieren wird, weil Vlado Nogic das Team übernimmt, zeigte sich noch lange nach Spielschluss verärgert: «Mein Team hat grottenschlecht gespielt.» Aber auch Uzwils Trainer René Benz liess nach Spielschluss Dampf ab. Er wurde vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen: «So etwas ist mir das erste Mal passiert. Jetzt für eine Reklamation, der ein klarer Fehlentscheid vorangegangen ist.»

René Benz' Ärger legte sich dann aber bald wieder, und er zeigte Freude und Stolz ob des Siegs und der Leistung seiner Mannschaft: «Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit sehr guten Fussball gespielt.»

Mut wurde belohnt

Des Trainers Mut, die beiden erst kürzlich noch verletzten Stürmer Obrist und Levi für die Startelf zu nominieren, wurde belohnt. Obrist reagierte in einer Situation, als die Gäste den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachten, am schnellsten. Aus der Drehung heraus schoss er das 1:0. Kurz vor der Pause wiederum die Nummer 10: Obrist lief alleine auf Torhüter Kessler zu und hätte erfolgreich abschliessen können. Er zog es jedoch vor, den mitgelaufenen Levi zu bedienen und diesem ebenfalls zu einem persönlichen Erfolgserlebnis zu verhelfen.

Viel Drecksarbeit verrichtet

Das 2:0 beendete eine sehr starke Phase der Uzwiler, in der die Kreuzlinger fast als Statisten auf dem Feld standen. Die Uzwiler nahmen ihrem Gegner fast jeden Ball von den Füssen. So als wäre dies die einfachste Sache der Welt. Einmal mehr machte dabei Michael Keller auf sich aufmerksam, der sich im Mittelfeld nicht zu schade war, für das Team die «Drecksarbeit» zu verrichten. Lob gebührt jedoch nicht nur ihm, sondern sämtlichen Uzwiler Akteuren auf dem Feld. Offenbar wusste jeder um seine Aufgabe und führte diese auch in effektiver Art und Weise aus.

Auch als sich das Spielgeschehen etwas ausglich und der FC Kreuzlingen in der Schlussphase verstärkt den Anschlusstreffer anstrebte und den Uzwilern die Spielanteile entzog.

Übersicht behalten

Selbst in jener Phase behielt das Heimteam die Übersicht und wäre fast noch zum dritten Treffer gekommen, wenn die Aktion von Veliu vom Assistenten nicht gebremst worden wäre.

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