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Zwei Rampen bremsen die Autos

Eschlikon nimmt sich der teilweise chaotischen Verkehrssituation rund um den Bahnhof an. Drei Bauvorhaben sollen Fussgänger besser schützen. Die Pläne liegen ab morgen auf. Die Gemeindeversammlung erteilte der Umgestaltung bereits ihren Segen.
Olaf Kühne
Die Wallenwilerstrasse südlich des Eschliker Bahnhofs soll sicherer werden. (Bild: Olaf Kühne)

Die Wallenwilerstrasse südlich des Eschliker Bahnhofs soll sicherer werden. (Bild: Olaf Kühne)

ESCHLIKON. «Momentan ist die Lage noch nicht besorgniserregend, deswegen wollen wir jetzt vorbeugen, bevor es zu spät ist», sagte der Eschliker Gemeindepräsident Hans Mäder im vergangenen Herbst. Gemeint war die Verkehrssituation rund um den Bahnhof Eschlikon. Insbesondere im Süden, wo die Fussgängerunterführung auf die immer stärker befahrene Wallenwilerstrasse mündet, ist die Situation für Pendler und Schüler zuweilen gefährlich.

Auflage bis 6. Juli

Die Verkehrssituation nördlich des Bahnhofes beschreibt der Gemeinderat in seinen morgen erscheinenden Gemeindenachrichten gar als «zum Teil chaotisch». Die kommunale Kommission «Strassenwesen» hat unter Mäders Leitung deshalb drei Projekte erarbeitet, deren Pläne ab morgen und bis 6.

Juli öffentlich aufliegen. Ziel der geplanten Massnahmen auf der Wallenwilerstrasse ist, den motorisierten Verkehr einzubremsen. Erreicht werden soll dies mit einer Rampe aus Asphalt, einer Erhöhung der Fahrbahn im Bereich des Bahnhofes sowie an deren Enden jeweils mit sogenannten Pförtnern. «Der Gemeinderat ist überzeugt, dass mit dem ausgearbeiteten Projekt die Sicherheit für die querenden Fussgänger, insbesondere die Kinder, erhöht werden kann», schreibt die Behörde.

Gleiches plant die Kommission für die Hilagstrasse nördlich des Bahnhofes: Im Bereich der Einmündung in die Bahnhofstrasse soll ebenfalls eine Rampe den Verkehr einbremsen. Ferner soll das Trottoir entlang der Hilagstrasse erweitert werden.

Längere Unterführung zu teuer

Finanziell sind die Vorhaben durch die Absegnung des Budgets durch die Gemeindeversammlung im Trockenen. Die an der Budgetversammlung im vergangenen Dezember durch verschiedene Voten angeregte Verlängerung der Bahnunterführung ist hingegen vom Tisch. «Eine Kostenschätzung hat ergeben, dass mit Gesamtaufwänden von rund 1,7 Millionen Franken gerechnet werden müsste», so die Gemeinde. «Die Kommission hat wegen der hohen Kosten entschieden, diese Variante nicht weiter zu verfolgen.»

Erfolgen keine Einsprachen, sollen die Projekte zwischen Sommer und Herbst realisiert werden.

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