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Zwei Jahre Chocolarium: Maestrani präsentiert sich von seiner Schokoladenseite

Das Chocolarium in Flawil blickt auf zwei erfolgreiche Jahre zurück. Seit der Eröffnung im April 2017 verzeichnet die Schokoladenfabrik mehr Besucher als erwartet. Doch Maestrani rastet nicht: 2020 ist bereits die Eröffnung eines neuen Projekts geplant.
Joëlle Ehrle
Über 280000 Besucher innerhalb zweier Jahre: Maestranis Schokoladenherstellung fasziniert nach wie vor. (Bild: Joëlle Ehrle)

Über 280000 Besucher innerhalb zweier Jahre: Maestranis Schokoladenherstellung fasziniert nach wie vor. (Bild: Joëlle Ehrle)

«Wir haben gezittert und gehofft, dass es bei den Leuten auf Anklang stösst», sagt Markus Vettiger, CEO von Maestrani, im Rahmen eines Medienanlasses. Er erinnert sich noch genau an den 1. April vor zwei Jahren, als das Chocolarium eröffnet wurde. Wie man gute Schokolade herstellt, habe man seit über 160 Jahren gewusst. Doch das Konzept der Firma, die Herstellung den Konsumenten auf diese Weise näherzubringen, war damals noch fremd. «Wir mussten uns völlig neu erfinden», sagt Vettiger.

Mit Hochdruck in die Zukunft

Der Schritt in eine neue Richtung kam an: Seit der Eröffnung 2017 hat Maestranis Chocolarium zwei erfolgreiche Jahre hinter sich und die vorliegenden Besucherzahlen übersteigen die Erwartungen des Unternehmens deutlich. «Ursprünglich rechneten wir mit etwa 220000 Besuchern in zwei Jahren», sagt Irène Dumas, Marketingleiterin des Unternehmens. «Mittlerweile verzeichnen wir bereits über 280000 Besucher.»

Der wichtigste Erfolgsfaktor sei gemäss der Marketingleiterin die Interaktion. «Da wir das Gegenteil eines langweiligen Museums sein wollen, haben wir viele Aktivitäten in den Rundgang eingebaut.» So komme auch das Zusammenspiel der sozialen Medien und der Erlebniswelt im neusten interaktiven Raum «Glücksausgabe» gut an.

75 Prozent der Besucher buchen einen Rundgang. Die restlichen 25 Prozent nehmen ausschliesslich einen Giesskurs oder stöbern im Fabrikladen. «Für Schokoladenliebhaber ist das hier praktisch das Mekka der Ostschweiz», sagt Annina Huber, Verkaufsleiterin des Betriebs.

Etwas Grosses in Planung

An ein Zurücklehnen ist jedoch nicht zu denken. «Die Besucher haben natürlich eine Erwartungshaltung, wenn sie zu uns kommen», sagt Irène Dumas. «Diese Erwartungen gilt es, zu übertreffen.» Deshalb wolle das Unternehmen mit rund 150 Mitarbeitern vorwärtsblicken, um noch besser zu werden: «Wir arbeiten mit Hochdruck an neuen Projekten», sagt Dumas. So sei im Jahr 2020 die Neueröffnung von «etwas Grossem» geplant. «Etwas im Outdoor-Bereich.» Mehr wolle man aber noch nicht verraten.

Auch übertroffen werden soll das letztjährige Schoggi-Food-Festival. 2018 entzückte es über 600 Schokoladenfans. Dieses Jahr solle es allerdings noch grösser, bunter und vielfältiger werden, sagt Annina Huber. Mit über 20 Angeboten, darunter süssen Pommes, Schoggishots und sogar Schoggi-Shampoo will Maestrani die Sinne von Jung und Alt verwöhnen. «Sehen, riechen, tasten, fühlen – alles ist möglich», sagt Huber.

10 Tonnen des Glücks verdrückt

So oder so kommt in Sachen Schokoladenkonsum im Chocolarium niemand zu kurz: Rund 10 Tonnen Schokolade wurden in den vergangenen zwei Jahren den Besuchern offeriert. Die Mehrheit bilden die «Munzlis», mit rund 650000 verdrückten Stücken – sind es doch die kleinen Dinge, die glücklich machen.

Hinweis: Das Schoggi Food Festival findet am Sonntag, 26. Mai von 10 Uhr bis 17 Uhr beim Chocolarium in Flawil statt.

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