Zwei Erfolge garantierten für eine gute Ausgangslage

Am Samstag empfingen die NLB-Faustballer von RiWi die starken Teams Jona 2 und Diepoldsau 2 auf dem heimischen Rasen. Dank zwei Erfolgen konnten beste Voraussetzungen für den angestrebten Wiederaufstieg geschaffen werden.

Herbert Brägger
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FAUSTBALL. Das RiWi-Team kam mit vier Zählern Vorsprung auf die beiden Mitkonkurrenten um den Platz in der Aufstiegsrunde, Affeltrangen und Oberwinterthur, aus der Sommerpause. Zu den ersten beiden der vier noch ausstehenden Partien konnten am Samstag mit Jona 2 und Diepoldsau 2 zwei Spitzenteams auf dem Wilener Rasen empfangen werden. Mit dem Aufstieg hatten die beiden Gastteams aber nichts zu tun, denn ihre Fanionteams spielen bereits in der NLA. RiWi wollte unbedingt den Vierpunktevorsprung in die letzte Runde retten. Das Unterfangen gelang.

Selbstbewusster, starker Auftritt

Gleich in der ersten Partie gegen Jona demonstrierten die Einheimischen ihren Siegeswillen eindrücklich. Sie fanden sofort ins Spiel, diktierten von Beginn weg das Tempo und liessen dem Gegner keine Chance, was sich im Satzergebnis von 11:4 klar widerspiegelte. Auch in der Folge konnte der Druck aufrechterhalten werden und Jona wurde dadurch zu Eigenfehlern gezwungen. Mit einem diskussionslosen 3:0-Erfolg wurde der starke Auftritt der Hinterthurgauer belohnt.

Auch im Regen Klasse

«Jetzt schlagen wir auch Diepoldsau», zeigten sich die RiWi- Spieler kämpferisch. Der kurz vor dem Spiel einsetzende starke Regen veränderte aber die taktischen Vorgaben. RiWi zeigte aber schnell, dass man auch diese Situation im Griff hat. Aus einer starken Defensive wurden die Angreifer immer wieder gut lanciert, was zwangsläufig zu Punkten führte. RiWi dominierte den ersten Satz und konnte zum 1:0 abschliessen. Etwas unglücklich verlief dann aber der zweite Abschnitt. Vermehrte Eigenfehler verhinderten eine klare Führung und nach zwei vergebenen Satzbällen musste der Sieg dem Gegner überlassen werden. Grossartig war, wie der Gastgeber wieder in sein Spiel fand und sich mit einem sicheren Erfolg wieder zum Vorteil kämpfte. Nun liess RiWi nichts mehr anbrennen, und obwohl Diepoldsau nochmals etwas aufkam, konnte ein spannender Schlusssatz zum verdienten Erfolg gespielt werden.

Gute Voraussetzung

Aus dem Dreikampf ist Oberwinterthur ausgeschieden. Am Samstag wird in Jona endgültig entschieden, ob RiWi oder Affeltrangen am Sonntag, dem 2. September, in Wilen die Aufstiegsrunde spielen darf. RiWi hat mit dem Vierpunktepolster Vorteile, denn nur wenn RiWi die beiden Partien gegen Elgg-Ettenhausen 2 und Affeltrangen verliert und Affeltrangen gleichzeitig beide gewinnen würde, wäre Affeltrangen punktgleich und dank der direkten Begegnung qualifiziert. Trainer Benjamin Meile ist überzeugt: «Wir haben heute sehr gut gespielt, werden dies sicher auch am nächsten Samstag tun und so Affeltrangen ausschalten.»

RiWi: Philipp Jung, Marco Kumli, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Benno Hess, Jonas Holenstein, Pascal Holenstein, Marco Bosshart.

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