Zwei Abstimmungen bereiten den Wirten Sorgen

ROSENTAL. Gut 30 Mitglieder und Gäste durfte Bernadette Ackermann zur Generalversammlung der Sektion Gastro Hinterthurgau begrüssen.

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ROSENTAL. Gut 30 Mitglieder und Gäste durfte Bernadette Ackermann zur Generalversammlung der Sektion Gastro Hinterthurgau begrüssen. Nach einem kurzen Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr übergab Bernadette Ackermann das Wort an den Vizepräsidenten Erich Berger, der über die erfolgreich verlaufene Schlaraffia 2014 informierte.

Abstimmungen bereiten Sorgen

«Zwei bevorstehende Abstimmungen bereiten mir grosse Sorgen», sagte Kantonalpräsident Ruedi Bartel. «Die Mindestlohn-Initiative würde vielen kleinen Betrieben den Todesstoss versetzen.» Grosses Engagement sei auch betreffend der Initiative «Schluss mit der Mehrwertsteuer-Diskriminierung des Gastgewerbes» unabdingbar. Für einen Erfolg brauche es alle Wirte.

In einem kurzweiligen Referat stellte Werner Ibig das Kloster Fischingen, welches ebenfalls Mitglied bei Gastro Thurgau ist, vor. Besonders interessierten sich die Anwesenden für den kürzlich erfolgten Umbau des Klosters in ein Seminarhotel für mehrere Millionen Franken.

Eindrucksvoller Jahresumsatz

Eindruck machten den Gastroprofis weitere Zahlen, beträgt doch der Jahresumsatz des Klosters über zehn Millionen Franken. «Obschon steuerbefreit sind wir ein wichtiger regionaler Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber mit Ausbildungsplätzen», sagte Werner Ibig.

Nach den informativen Ausführungen endete der offizielle Teil. Es folgten zuerst ein reichhaltiger Apéro und in der Folge ein Nachtessen. Für einige Stunden konnten die Wirtinnen und Wirte ihrem Arbeitsalltag entfliehen und die besondere Atmosphäre in der Orangerie geniessen. (mes)