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Zwangsversteigerung
in letzter Minute abgewendet

Die rund 30 Interessierten haben sich heute Vormittag umsonst ins Oberbürer Pfarreiheim bemüht. Die Versteigerung des Reitzentrum Niederwil von Thomas Gschwend wurde, infolge Rückzugs des Verwertungsbegehrens, in letzter Minute abgesagt.
Andrea Häusler
Das Interesse an der angekündigten Versteigerung war gross: Rund 30 Personen füllten den Saal des Oberbüren Pfarreiheims. (Bild: Andrea Häusler)

Das Interesse an der angekündigten Versteigerung war gross: Rund 30 Personen füllten den Saal des Oberbüren Pfarreiheims. (Bild: Andrea Häusler)

Das Interesse an der angekündigten betreibungsamtlichen Liegenschaftsversteigerung war gross. Das Publikum füllte den Pfarreiheimsaal bis auf den letzten Platz. Um 10 Uhr sollte das Reitsportzentrum zum Ausruf gelangen. Stattdessen kündigte Bettina Schmid, Leiterin des Betreibungsamtes Oberbüren, einen zehnminütigen Unterbruch an. Nach Ablauf der Frist hiess es: Die Versteigerung findet aufgrund des Rückzugs des Verwertungsbegehrens nicht statt. Angaben über die Gründe gab es nicht. Zu vernehmen war einzig, dass am selben Vormittag auf dem Grundbuchamt der Fortbestand des Reitzentrums besiegelt wurde.

Nach der Konkurseröffnung das Verwertungsbegehren

Der jetzige Betreiber des Niederwiler Reitzentrums, Thomas Gschwend, hatte die Anlage im November 2015 vom ehemaligen S-Springreiter René Amstutz übernommen. Bereits anderthalb Jahre später, im Januar 2017, geriet das Unternehmen in finanzielle Schieflage: Der Konkursrichter des Kreisgerichts Wil verfügte die Konkurseröffnung über die Aktiengesellschaft. Dagegen wurde jedoch erfolgreich Beschwerde eingelegt, was schliesslich die Aufhebung der konkursrichterlichen Verfügung zur Folge hatte.

Im Juli dieses Jahres folgte dann die Ankündigung der Zwangsversteigerung im kantonalen Amtsblatt. Die Verwertung der Liegenschaft, bestehend aus gut 10000 Quadratmetern Land, Ställen, einer Führanlage und der Reithalle, war infolge Betreibung der Pfandgläubigerin an zweiter Pfandstelle verlangt worden. Sprich: einer der Geldgeber hatte seine Forderungen gekündigt und die Verwertung der Anlage verlangt. Die betreibungsamtliche Schätzung des Objekts beträgt gut 7 Millionen Franken.

Thomas Gschwend gab bereits damals, im Juli, zu verstehen, dass man dabei sei Lösungen zu erarbeiten und es zu 99 Prozent nicht zur Versteigerung kommen werde. Er sollte recht behalten.

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