ZUZWIL: Verformungen, Schäden und Risse

Die Oberdorfstrasse bedarf seit einiger Zeit einer Sanierung. Die Projektpläne liegen ab heute öffentlich auf. Im März 2018 wird an der Bürgerversammlung über den Baukredit abgestimmt.

Jonas Manser
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Die Sanierung der Oberdorfstrasse wird voraussichtlich 86 (Bild: PD)

Die Sanierung der Oberdorfstrasse wird voraussichtlich 86 (Bild: PD)

Jonas Manser

jonas.manser@wilerzeitung.ch

Bereits im Jahr 2014 wurde die Strassensanierung in Zuzwil als unumgänglich erachtet. Die Bestandsaufnahmen haben gezeigt, dass sich die Strasse nach Wuppenau in einem kritischen Zustand befindet. Der Gemeinderat hat nun das Sanierungsprojekt «Oberdorfstrasse, Abschnitt Einlenker Lenterstrasse bis Gemeindegrenze Wuppenau», als letzte von drei zu sanierende Strasse, genehmigt. Die Pläne liegen bis am 23. Dezember im Gemeindehaus öffentlich auf. Die Stimmbürger können darauffolgend an der Bürgerversammlung vom 28. März 2018 über den Sanierungskredit von 860'000 Franken entscheiden. Im März dieses Jahres wurden bereits 80000 Franken für das Projekt gutgeheissen.

Breite von sechs Metern bleibt bestehen

Der Strassenoberbau weist abschnittsweise Oberflächenglätte sowie Belagschäden auf. Über den gesamten Strassenabschnitt verteilt, sind Belagverformungen, Flicke, Risse und Spurrinnen mit teilweiser Muldenbildung zu erkennen. Die momentane Belagstärke sei für den vorhandenen Verkehr ausserdem zu schwach dimensioniert, heisst es im Zuzwiler Gemeindeblatt. Der Sanierungsabschnitt erstreckt sich über rund 1,1 Kilometer. Durch einen Hocheinbau wird der Belag über die gesamte Länge verstärkt. Die heutige Breite von sechs Metern soll belassen werden. Der Kanton Thurgau plant in der Nachbargemeinde Wuppenau ebenfalls die Sanierung der Kantonsstrasse, Abschnitt Abzweigung Wuppenau bis Gemeindegrenze Zuzwil. Die Sanierungsarbeiten werden mit dem Tiefbauamt des Kantons Thurgau koordiniert. «Investitionen wie die Dreifachturnhalle oder die Strassensanierung haben aktuell keinen Einfluss auf den Steuerfuss», sagt Zuzwiler Gemeindepräsident Roland Hardegger. Die Strassensanierungen sind Teil einer langfristigen Strategie. «Es ist erfreulich, dass die Totalkosten mit 940000 Franken um einiges günstiger als geplant ausfallen.» Ursprünglich waren rund 1,4 Millionen Franken veranschlagt. An der Bürgerversammlung vom 28. März 2018 werden die Stimmbürger über den Sanierungskredit abstimmen. Die Details zum Projekt werden im Geschäftsbericht in einem separaten Gutachten vorgestellt. Sofern das Projekt rechtskräftig ist und die Stimmbürger dem Kredit zustimmen, soll mit den Tiefbauarbeiten im Frühjahr 2018 gestartet werden. Es wird mit einer Bauzeit von rund drei Monaten gerechnet.

Hinweis

Das Projekt liegt ab heute öffentlich im Gemeindehaus auf: Einsprachen sind innert Auflagefrist schriftlich und begründet dem Gemeinderat einzureichen.