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ZUZWIL: Turnhalle ist eine Runde weiter

Beim Wettbewerb um die Planung der neuen Dreifachturnhalle in Zuzwil hat ein Architekturbüro aus Aarau das Rennen gemacht. Ziel ist, dass im Frühjahr ein Vorprojekt steht.
Ursula Ammann
Eine neue Dreifachturnhalle soll die Turnhallen 2+3 beim Schulhaus Wiesengrund ersetzen. (Bild: PD)

Eine neue Dreifachturnhalle soll die Turnhallen 2+3 beim Schulhaus Wiesengrund ersetzen. (Bild: PD)

ZUZWIL. Fit zu sein ist nicht nur für Sportlerinnen und Sportler das A und O, sondern auch für die Infrastruktur, in der sie trainieren und Turniere bestreiten. Die gut 30jährigen Turnhallen 2+3 beim Schulhaus Wiesengrund in Zuzwil vermögen den künftigen Anforderungen diesbezüglich nicht mehr zu genügen. Die Hallen sollen deshalb abgebrochen und durch eine neue Dreifachturnhalle ersetzt werden. Nun steht fest, wer diese planen wird. Aus dem durchgeführten Wettbewerbsverfahren ist das Architekturbüro Hertig Noetzli Architekten aus Aarau als Sieger hervorgegangen.

«Dieses Architekturbüro konnte sehr gute Referenzobjekte vorweisen», sagt Gemeindepräsident Roland Hardegger. Hertig und Noetzli präsentierten drei Turnhallen, die bereits realisiert wurden. Zusätzlich wurden entsprechende Referenzauskünfte eingeholt, die «äusserst positiv» waren. Zudem habe das Architekturbüro aufgrund des guten Managements gepunktet und die Chemie habe einfach gestimmt, sagt Hardegger. 17 Architekturbüros haben sich an der Honorarsubmission «Neubau Dreifachturnhalle» beteiligt. Grundlage bildete die Machbarkeitsstudie der Trunz + Wirth AG. Diese rechnet mit Baukosten von 8,8 Millionen Franken für den Abbruch der Turnhallen 2+3, den Neubau einer Dreifachturnhalle und den Anschluss an die bestehende Anlage, wobei die Turnhalle 1 belassen und der Zwischentrakt umgenutzt werden kann. Sechs Architekturbüros sind in die zweite Runde gekommen. Ein Beurteilungsgremium, bestehend aus Vertretern der Behörde sowie externen Fachleuten, hat diese unter die Lupe genommen.

Qualität vor Preis

Die erste Jurierung erfolgte, ohne dass die Mitglieder des Gremiums über die Honorare informiert waren. Erst am nächsten Tag konnten sie die Offerten sichten. «Auf diese Weise konnte ausgeschlossen werden, dass im Vornherein die kostengünstigsten Angebote zu den Favoriten gehören», so Hardegger. Die Vorgabe sei gewesen, die Qualität höher zu bewerten als den Preis, dies im Verhältnis 60:40.

Bevor man die Kosten für die neue Dreifachturnhalle genau beziffern kann, muss ein Vorprojekt ausgearbeitet werden. Dem voraus geht die Festlegung eines Raumprogramms. «Im Rahmen dessen wird geklärt, was alles in die neue Turnhalle hineinkommen soll», erklärt Hardegger. Im Sinne einer breiten Abstützung werden bei diesem Schritt die häufigsten Nutzer sowie Vertreter der Parteien mit einbezogen. Nach der Verabschiedung des Raumprogramms durch den Gemeinderat kann das Architekturbüro mit der Planung zum Vorprojekt beginnen. Ziel sei es, dass dieses im Frühjahr stehe und die Bevölkerung Ende November 2017 über einen entsprechenden Baukredit abstimmen könne, erklärt Roland Hardegger.

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