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ZUZWIL: Neues Quartier auf der Obstwiese

Im Gebiet Räbgrueb im Ortszentrum von Zuzwil sind acht Mehrfamilienhäuser mit rund 60 Wohnungen geplant. Der Überbauungsplan ist in einem Workshopverfahren mit den drei Grundeigentümern entstanden.
Ursula Ammann
Die Überbauung Räbgrueb mit ihren acht Mehrfamilienhäusern schliesst die Lücke zwischen dem alten Ortskern von Zuzwil und dem neuen Coop-Gebäude. Die Erschliessung der neuen Siedlung erfolgt von der Herbergstrasse her. (Bild: Visualisierung: pd)

Die Überbauung Räbgrueb mit ihren acht Mehrfamilienhäusern schliesst die Lücke zwischen dem alten Ortskern von Zuzwil und dem neuen Coop-Gebäude. Die Erschliessung der neuen Siedlung erfolgt von der Herbergstrasse her. (Bild: Visualisierung: pd)

ZUZWIL. Eine Wiese voller Obstbäume präsentiert sich dem Betrachter, der auf der Herbergstrasse in Richtung Ortszentrum unterwegs ist, linker Hand. Es handelt sich um das landwirtschaftlich-kleingewerblich geprägte Gebiet Räbgrueb, das aus der bäuerlichen Vergangenheit von Zuzwil erzählt. Wo derzeit massenweise Äpfel hängen, sollen in den nächsten Jahren acht Mehrfamilienhäuser mit rund 60 Wohnungen entstehen. «Die ländliche Atmosphäre wollen wir im Überbauungsprojekt mitberücksichtigen», sagt Gemeindepräsident Roland Hardegger. So ist etwa die Bepflanzung mit nicht invasiven Baumarten eine von verschiedenen Auflagen.

Die Überbauung Räbgrueb mit ihren acht Mehrfamilienhäusern schliesst die Lücke zwischen dem alten Ortskern von Zuzwil und dem neuen Coop-Gebäude. Die Erschliessung der neuen Siedlung erfolgt von der Herbergstrasse her. (Bild: Visualisierung: pd)

Die Überbauung Räbgrueb mit ihren acht Mehrfamilienhäusern schliesst die Lücke zwischen dem alten Ortskern von Zuzwil und dem neuen Coop-Gebäude. Die Erschliessung der neuen Siedlung erfolgt von der Herbergstrasse her. (Bild: Visualisierung: pd)

Drei Grundeigentümer

Der Startschuss für die Entwicklung des Areals Räbgrueb fiel im Oktober 2013. In einem Workshopverfahren erarbeitete die Gemeinde zusammen mit den drei Grundeigentümern – darunter die Bank in Zuzwil, eine Erbengemeinschaft und eine Familie – verschiedene Varianten zur Überbauung. Unter anderem stand eine Anordnung der Häuser in einer Reihe zur Debatte, wovon man aber absah. Im September 2014 konnte die Bestvariante dem Amt für Raumentwicklung und Geoinformation Areg sowie der Denkmalpflege vorgestellt werden. Diese sehe eine Streuung der Häuser vor, was Durchlässigkeit gewährleiste, so Roland Hardegger.

Gewerbe mit stiller Nutzung

Das Planungsgebiet ist derzeit drei unterschiedlichen Zonenarten zugeordnet. Neu soll es in eine Wohnzone 3 sowie eine Wohn- und Gewerbezone 3 überführt werden. In ersterer ist gemäss Konzept eine drei- bis viergeschossige Bebauung vorgesehen. Die Häuser erreichen somit eine Höhe von neun beziehungsweise zwölf Metern. Entlang der Herbergstrasse ist eine zwei- bis dreigeschossige Wohn- und Gewerbezone geplant. Es sei nicht zu befürchten, dass dort lärmintensive Betriebe einziehen, so der Gemeindepräsident. «Denkbar sind stille Nutzungen wie beispielsweise eine Anwaltskanzlei, ein Coiffeursalon oder eine Praxis», erklärt er.

Da das Gebiet in der Ortsbildschutzzone liegt, ist dessen Entwicklung mit Sorgfalt anzugehen. Eine Auflage sei zum Beispiel, dass die Balkone ins Gebäude integriert werden müssen, erklärt Roland Hardegger.

Weiteres Vorgehen

Derzeit liegt der Überbauungsplan Räbgrueb, der Teilzonenplan sowie die Teiländerung der Schutzverordnung öffentlich im Gemeindehaus auf. Gibt es bis zum Fristablauf vom 5. Oktober keine Einsprachen, geht das Projekt zur Genehmigung an den Kanton. Anschliessend kann – wie gewöhnlich – ein Baugesuch eingereicht werden.

Das Areal Räbgrueb besteht derzeit aus einer Wiese mit Obstbäumen. Es zeugt von der bäuerlichen Vergangenheit Zuzwils. (Bild: Ursula Ammann)

Das Areal Räbgrueb besteht derzeit aus einer Wiese mit Obstbäumen. Es zeugt von der bäuerlichen Vergangenheit Zuzwils. (Bild: Ursula Ammann)

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