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ZUZWIL: Neue Halle, alte Heizung

Für gut zehn Millionen Franken soll in Zuzwil eine neue Dreifachturnhalle errichtet werden. An einer Infoveranstaltung wurde am Donnerstagabend keine Opposition laut. Fragen gab es hingegen zur Heizung, die nicht erneuert wird. Abgestimmt wird Ende November.
Simon Dudle
Soll im Sommer 2019 eingeweiht werden: Die neue Zuzwiler Dreifachturnhalle, welche die bestehenden Turnhallen 2 und 3 ersetzen würde.Visualisierungen: PD

Soll im Sommer 2019 eingeweiht werden: Die neue Zuzwiler Dreifachturnhalle, welche die bestehenden Turnhallen 2 und 3 ersetzen würde.Visualisierungen: PD

Simon Dudle

simon.dudle@wilerzeitung.ch

Gut 30 Jahre alt sind die Turnhallen 2 und 3 beim Zuzwiler Schulhaus Wiesengrund. Geht es nach dem Gemeinderat, werden sie im nächsten Sommer abgerissen und am 12. August 2019 durch eine neue Dreifachturnhalle ersetzt sein. Diese soll für mehr als 30 Jahre Bestand haben. Damit der Baubeginn wie geplant am 2. Juli 2018 erfolgen kann, müssen die Stimmbürger Zuzwils an einer Urnenabstimmung am 26. November das 10,58 Millionen teure Projekt gutheissen. Da bereits 450000 Franken vorfinanziert sind, gelangt ein Betrag von 10,13 Millionen Franken zur Abstimmung. Der Turnverein Zuzwil beteiligt sich mit 200000 Franken am Bau.

Nach dem Erstellen einer Machbarkeitsstudie war noch von 8,8 Millionen Franken die Rede gewesen. Jedoch wurde hernach festgestellt, dass die Statik im Untergeschoss verstärkt werden muss. Obschon die 10-Millionen-Grenze nun geknackt wurde, braucht es laut Zuz­wils Gemeindepräsident Roland Hardegger keine Erhöhung des Steuerfusses. Die Halle wird während längstens 30 Jahren abgeschrieben.

Heizen weiterhin mit Öl und Gas

Auch ein Mehrzwecksaal und ein Büro sollen integriert werden. «Der Gemeinderat will für die Schulkinder und Vereine einen neuen Hallenraum mit zeitgemässer Grundausstattung anbieten», sagte Hardegger am Donnerstagabend. Er verbrachte in der Folge einen einigermassen geruhsamen Abend. Da im Vorfeld der Veranstaltung kritische Leserbriefe kursiert hatten, war dies nicht zu erwarten gewesen.

In der Fragerunde wurde das Thema Heizung gleich mehrfach vorbebracht. Auf die mit Öl und vor allem Gas betriebene Anlage soll auch nach dem Umbau gesetzt werden. Wie lange diese Heizung noch halten wird, ist ­unklar. Ersetzt werden kann sie nicht mehr. Fakt ist: Der Brenner ist aus dem Jahr 2006 und die Erneuerung steht in ein paar Jahren an. Wenn bereits beim Neubau auf Erdsonden und Wärmepumpen umgestellt worden wäre, hätte dies zusätzlich 560000 Franken gekostet. «Wirtschaftliche Gründe sprechen dagegen», sagte Hardegger. Möglich ist, dass an der nächsten Bürgerversammlung im März 2018 ein Antrag seitens der Stimmbürger in diese Richtung gestellt wird. «Kommt er durch, würden wir das mit sieben Flüchen noch in das Projekt integrieren», sagte Hardegger.

Strom für 33 Haushalte

Die Zuzwiler werden bei der Abstimmung am 26. November zwei Fragen zu beantworten haben. Neben der Turnhalle geht es um eine 850 Quadratmeter grosse und 340000 Franken teure Fotovoltaikanlage, welche auf dem Dach der Halle installiert und Strom für 33 Haushalte liefern würde. Wird der Neubau verworfen, ist die Fotovoltaikanlage ebenfalls vom Tisch.

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