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ZUZWIL: Millionen für die Strasse

Gleich zwei grössere Strassenbauprojekte stehen in Zuzwil an. Die Unterdorfstrasse soll für 2,7 Millionen Franken saniert werden. Nun liegen die Details auf dem Tisch. Private müssen Land abtreten. Ob eine Urnenabstimmung nötig wird, entscheidet sich bis Februar.
Simon Dudle
Die Unterdorfstrasse ist in einem schlechten Zustand und soll im Jahr 2019 saniert werden. (Bild: PD)

Die Unterdorfstrasse ist in einem schlechten Zustand und soll im Jahr 2019 saniert werden. (Bild: PD)

Simon Dudle

simon.dudle@wilerzeitung.ch

Auf den ersten Blick könnte man meinen, die Unterdorfstrasse von der Abzweigung Grünegg Richtung Zuzwiler Gemeindehaus wäre noch nicht sanierungsbedürftig. «Wir müssen zusammen mit dem Kanton wegen Vorschriften des Bundes handeln. Es ist heute zum Beispiel nicht mehr gestattet, rückwärts in eine Strasse zu fahren, was aber passiert», sagte Zuzwils Gemeindepräsident Roland Hardegger. Zudem würden sich auf dem 600 Meter langen Abschnitt Belagschäden, -verformungen, Flicke, Risse und Spurrinnen zeigen.

Vor gut zwei Jahren wurden die interessierten Zuzwiler an einem Infoabend erstmals über die bevorstehende Sanierung informiert. Nun hat der Kanton ein so genanntes Betriebs- und Gestaltungskonzept erstellen lassen. Die Strassenbreite – sie beläuft sich auf 5,6 bis 6,8 Meter – bleibt unverändert. Dafür soll der Asphalt auf der Fahrbahn und dem Trottoir vollständig ersetzt werden. Im Bereich der Pizzeria «Bella Italia» (ehemals «Nossi Pic») gibt es neue, überdachte Fahrbahnhaltestellen für die Postautos. Diese werden künftig auf der Strasse anhalten und nicht mehr auf dem Vorplatz des ehemaligen Postgebäudes. Die Parkplätze beim Restaurant werden neu angeordnet, womit man – von der Pizzeria her kommend – nicht mehr rückwärts in die Strasse fahren muss. Die Postauto-Haltestelle bei der Kreuzung Grünegg ist künftig etwas weiter nördlich zu finden.

Die Gemeinde zahlt gut einen Drittel der Kosten

Die beiden Fussgängerstreifen werden aufgehoben und durch einen neuen bei der ehemaligen Post ersetzt. Dort wird es auch eine Mittelinsel geben.

Für die Umsetzung müssen rund 550 Quadratmeter Land von Privaten abgekauft werden. «Mit den wichtigsten Anwohnern haben wir gesprochen und sie sind im Boot», sagt Hardegger. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich gesamthaft auf 2,7 Millionen Franken, wobei rund 788000 Franken auf die Gemeinde Zuzwil entfallen. Der Kredit ist dem fakultativen Referendum unterstellt (siehe Text rechts). Kommen bis zum 11. Februar 238 Unterschriften zusammen, wird eine Urnenabstimmung fällig. Läuft hingegen alles glatt, könnte die Sanierung 2019 vonstatten gehen.

Seit geraumer Zeit bekannt ist, dass auch die Oberdorfstrasse Richtung Wuppenau erneuert werden soll – im Jahr 2018. Bis morgen liegen die Pläne auf. Bisher gab es keine Einsprachen.

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