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ZUZWIL: Kritik an Turnhalle wird laut

Bald wird über den Neubau der Dreifachturnhalle abgestimmt. Bisher hatte das 10-Millionen-Franken- Projekt der Gemeinde keine Opposition. Nun wurde ein Flugblatt vom Komitee gegen den Neubau verteilt.
Jonas Manser
So soll die geplante Dreifachturnhalle in Zuzwil von innen aussehen. Visualisierung: PD

So soll die geplante Dreifachturnhalle in Zuzwil von innen aussehen. Visualisierung: PD

Jonas Manser

jonas.manser@wilerzeitung.ch

Der neuen Dreifachturnhalle in Zuzwil steht nichts im Weg. Beinahe nichts. Denn nun meldete sich die Opposition mit einem Flugblatt im Zuzwiler Gemeindeblatt. Dabei wird kein Blatt vor den Mund genommen: Das Komitee gegen den Turnhallen Neubau wirft der Gemeinde unter anderem Irreführung, unfaires Vorgehen und Manipulation vor. Ausgangspunkt sei die Kommunikation von falschen Kosten, sagt George Flammer vom Komitee. Man müsse noch einmal klar über die Bücher gehen, sagt Flammer. Der Kostenanschlag für den Neubau lag anfangs bei 8,8 Millionen Franken. Jetzt sei er plötzlich bei über 10 Millionen Franken, kritisiert Flammer. Die Mehrkosten seien nicht gerechtfertigt. Bereits bei der Bürgerversammlung, als über das Jahresbudget abgestimmt wurde, sei so kurzfristig kommuniziert worden, dass kaum Zeit blieb, um über die Höhe der Kosten zu diskutieren.

Nicht genügend Auswahlmöglichkeiten

Flammer kritisiert auch die mangelnde Auswahl. «Wir hatten die Wahl zwischen Renovation oder Neubau. Aber innerhalb dieser Auswahl gab es keine weiteren Optionen. Ganz im Sinne von: Nimm es oder lass es bleiben», so Flammer. Über den gesamten Prozess hindurch sei die Kommunikation zu einseitig gewesen. Es wurde zu hastig abgehandelt, die Opposition sei zu wenig zu Wort gekommen. Den Schulen und Vereinen wirft Flammer einen mangelnden Bedarfsnachweis vor. Es sei verständlich, dass eine grössere Turnhalle bequemer ist. Er hinterfragt jedoch, ob diese Bequemlichkeit auch die höheren Kosten rechtfertigt.

Zuzwiler Gemeindepräsident Roland Hardegger weist die Vorwürfe der Kritiker ab. Der Gemeinderat habe die Bürger über jeden Schritt informiert: von der Architektenwahl über den Projektierungskredit bis hin zum Baukredit. Zudem seien bei diversen Anlässen Vereinsvertreter und Parteiverantwortliche in das Projekt miteinbezogen worden. Auch an der Abstimmung vom 26. November haben die Stimmbürger erneut die Möglichkeit, sich für oder gegen den Neubau zu entscheiden.

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