ZUZWIL: Ein weiterer Meilenstein

Nachdem die Stimmberechtigten sich Anfang Juni deutlich für ein flächendeckendes Glasfasernetz ausgesprochen haben, unterzeichneten nun die Kooperationspartner der Politischen Gemeinde Zuzwil, der Leucom Stafag AG und und der Swisscom den Vertrag.

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Den Vertrag unterzeichnen Markus Schlatter (Leucom), Gemeindepräsident Roland Hardegger, Markus Reber (Swisscom, sitzend v. l.), Beat Gurtner (Leucom), Rudolf Peter, Sven Guyer (beide Swisscom). (Bild: GK)

Den Vertrag unterzeichnen Markus Schlatter (Leucom), Gemeindepräsident Roland Hardegger, Markus Reber (Swisscom, sitzend v. l.), Beat Gurtner (Leucom), Rudolf Peter, Sven Guyer (beide Swisscom). (Bild: GK)

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben am 3. Juli 2016 der Umsetzung eines flächendeckenden Glasfasernetzes (Fiber to the Home, FTTH) mit fast 90 Prozent Ja-Stimmen zugestimmt. Nun konnte der Vertrag zwischen der Zuzwil.net (Politische Gemeinde Zuzwil und Leucom Stafag AG) sowie der Swisscom (Schweiz) AG unterzeichnet werden. Das Vertragsdossier umfasst diverse Einzelverträge.

In den ersten Wochen des neuen Jahres wird eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus den beiden Vertragsparteien bestellt, welche das Projekt bis ins Jahr 2022 umsetzen soll. Anschliessend wird mit der Projektierung des ersten Sektors und der Grobplanung des gesamten Projekts gestartet. Die Realisierung soll mit dem Sektor A beginnen. Dieser beinhaltet das Gebiet von der St.-Galler-Strasse bis Höhe Wiesengrundstrasse sowie Mettlen­strasse bis Industriestrasse (südlicher Bereich). Das Gebiet umfasst rund 160 Gebäude und 500 Nutzungseinheiten. Gleichzeitig mit der Planung wird bei den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern das Einverständnis für den Hausanschluss eingeholt. Die Akquirierung wird mit einem Standardvertrag des Hauseigentümerverbands (HEV) über die einfache Gesellschaft Zuzwil.net erfolgen.

Rollende Planung bei der Erschliessung

Die Reihenfolge der Erschliessung der übrigen fünf Sektoren wird im Rahmen einer rollenden Planung von den Partnern fortlaufend verhandelt und festgelegt. Diese unterliegen verschiedenen Faktoren wie Bau-, Planungs- und Kosteneffizienz, dem jeweiligen Baufortschritt sowie den geschäftsrelevanten Wünschen der Partner. Die Gemeinde hat folglich nur beschränkten Einfluss auf die Reihenfolge der jeweiligen Sektoren – sie ist eine von drei Partnern, welche den laufenden Erschliessungsplan gemeinsam bestimmen. In der Planung zu berücksichtigen sind zudem auch die bestehenden Rohranlagen des EW Zuzwil. Wo diese nicht oder in ungenügender Ausprägung vorhanden sind, werden vorgängig Tiefbauarbeiten erforderlich sein. (gk)