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ZUZWIL: Auch Zuzwil möchte runter

Wie mehrere andere Gemeinden der Region Wil soll auch in Zuzwil der Steuerfuss gesenkt werden – um drei Prozentpunkte auf 92 Prozent. Für vergangenes Jahr resultiert ein Gewinn von 1,9 Millionen Franken, womit das Eigenkapital auf 9,5 Millionen anwächst.
Simon Dudle

Simon Dudle

simon.dudle@wilerzeitung.ch

Es ist ein Reigen an Steuerfusssenkungen im Jahr 2018 in der Region Wil. Jonschwil möchte um acht Prozentpunkte reduzieren, Niederhelfenschwil um vier, Oberbüren um drei – und Zuzwil ebenfalls um drei Prozentpunkte. Das hat Gemeindepräsident Roland Hardegger gestern an einer Medienkonferenz bekanntgegeben. Dies geschieht, obwohl Zuzwil mit aktuell 95 Prozent schon den deutlich tiefsten Steuerfuss in der Region hat. Es ist bereits die siebte Reduktion in der 14-jährigen Amtszeit von Hardegger. Dieser fasste zusammen: «Der Region Wil geht es gut.»

Das trifft insbesondere auf die Gemeinde Zuzwil zu. Obschon für das vergangene Jahr ein Verlust von gut 710000 Franken budgetier war, resultierte ein Gewinn von rund 1,92 Millionen Franken. Die Besserstellung beträgt somit mehr als 2,6 Millionen Franken. Den Bärenanteil am unerwarteten Plus machen Mehreinnahmen bei den Steuern aus. Diese liegen um mehr als 1,5 Millionen Franken über Budget. Allein die Grundstück- gewinnsteuern überstiegen die Erwartungen um mehr als 800000 Franken. «Es sind schöne Preise bezahlt worden im vergangenen Jahr. Sechs oder sieben Fälle machten es aus. Das ist schön, aber einmalig», sagte Hardegger. Deutlich weniger hoch als erwartet waren die Ausgaben in die Bildung, wo über 400000 Franken weniger ausgegeben wurden, als budgetiert.

Ein kleiner Verlust für das laufende Jahr budgetiert

Der gesamte Gewinn soll dem Eigenkapital zugeschrieben und nicht etwa für zusätzliche Abschreibungen verwendet werden. Dies hat einen bestimmten Grund: Ab dem 1. Januar 2019 muss die Gemeinde ein neues Rechnungsmodell anwenden. Was dies für die Abschreibungen bedeutet, ist noch nicht abschliessend geklärt. «Wenn wir die 1,9 Millionen dem Eigenkapital zuschreiben, gibt uns das mehr Handlungsspielraum», sagte Hardegger. Das Eigenkapital beliefe sich neu auf knapp 9,5 Millionen Franken. Ob der Gewinn allerdings auch tatsächlich so verbucht und der Steuerfuss um drei Prozentpunkte gesenkt wird, entscheiden die Stimmbürger an der Gemeindeversammlung im März.

Für das laufende Jahr rechnet der Gemeinderat bei einem leicht höheren Aufwand von 24 Millionen Franken mit einem Verlust von 198000 Franken. Laut Finanzplan soll der Steuerfuss bis 2022 bei 92 Prozent bleiben.

Nur vereinzelt Elterntaxis im Einsatz

An der gestrigen Medienorientierung äusserste sich auch Zuzwils Schulpräsident Clemens Meisterhans zu aktuellen Themen. Angesprochen auf die Schulwegsicherheit sagte er: «Der offizielle Weg von Zuzwil nach Züberwangen geht weiterhin über das Feld. Diesen sehen wir als sicher an. Wir stellen aber fest, dass immer mehr Kinder den Veloweg entlang der Hauptstrasse benutzen.» Elterntaxis würden zwar vereinzelt fahren, stellten aber kein grosses Problem dar. «Wir empfehlen den Eltern, dass sie die Kinder nicht zur Schule fahren. Denn diese machen auf dem Schulweg viele wertvolle Erfahrungen. Diese soll man den Kindern nicht wegnehmen», sagte Meisterhans.

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