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«Zuschauer» mit Gespür für Details

Er ist schweizerisch-französischer Doppelbürger, lebt in St. Gallen und seit 2002 von der Kunst. Leo Braun, gebürtiger Flawiler und ehemaliger Dozent an der PHSG, stellt seine Werke in der Galerie zur alten Bank aus.
Die Kunst gehört seit jeher zum Leben von Leo Braun. Zunächst war der ehemalige Sekundarlehrer und später hauptamtliche Dozent für Französisch und Fremdsprachendidaktik in St. Gallen vorwiegend zeichnerisch tätig, später malend. Bild: PD

Die Kunst gehört seit jeher zum Leben von Leo Braun. Zunächst war der ehemalige Sekundarlehrer und später hauptamtliche Dozent für Französisch und Fremdsprachendidaktik in St. Gallen vorwiegend zeichnerisch tätig, später malend. Bild: PD

Waren es früher hauptsächlich Landschaften, welche Leo Braun stimmungsvoll auf Leinwänden verewigte, so sind es heute überwiegend aussagekräftige figürliche Werke, welche Menschen in Alltagssituationen zeigen. Dahinter steht immer eine Geschichte, die aus der geschickten Bildkomposition heraus zart angedeutet ist. Seine Bilder haben Atmosphäre.

Der Künstler versteht es, den Betrachter mit feinfühligen Details für seine Werke zu begeistern. In der aktuellen Ausstellung in der Galerie zur alten Bank wird beiden Themen jener Raum gegeben, der nötig ist, um sich von den Stimmungen, der Ausstrahlung der Werke inspirieren und faszinieren zu lassen.

Sein Herz schlug immer für die Kunst

Leo Braun wurde 1942 in Flawil geboren. Das Zeichnen und Malen faszinierten ihn bereits in seiner Kindheit. Gerne hätte er einen künstlerischen Beruf ergriffen, doch seine Eltern waren dagegen. So entschied er, Abitur zu machen. Nach dem Studium mit Auslandsemester in Paris war Leo Braun hauptamtlicher Dozent für Französisch und Fremdsprachendidaktik an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen.

Seine Frau war es, die ihn dazu ermunterte, weiter zu malen und zu zeichnen. Vor allem in den Familienferien. Oft die Weiten Frankreichs, zu denen der Künstler einen besonderen Bezug hat. Aber auch die heimische Natur verewigte er gekonnt auf Leinwand.

Leo Brauns Bilder lassen den Betrachter die Hektik des Alltags vergessen und entführen ihn in die Stille der Natur. Parallel zu seiner Arbeit besuchte der Künstler verschiedene Zeichenkurse in St. Gallen, Zürich und Paris und bestritt zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

Kunst zum Beruf gemacht

Mit sechzig Jahren gab er den Lehrberuf zu Gunsten der Malerei vorzeitig auf und belegte an der Kunstgewerbeschule in Zürich weitere Kurse für Portrait- und Aktzeichnen. «Seither gehe ich als ‹Zuschauer› durch die Welt, der Zeit hat, die Dinge zu beobachten», sagt der Künstler über sich selbst. Stets unterwegs mit wachem Blick für das Motiv des nächsten Werks. Es sind Alltagssituationen, die doch so viel Aussagekraft transportieren. Manchmal genügt ein Lichteinfall, um sein Interesse an einer Szene zu wecken.

Bilder von Leidenschaft und Neugierde

Leo Braun ist bestrebt, besondere Augenblicke festzuhalten, einzigartige Stimmungen einzufangen, Begegnungen von Menschen zu verewigen. Seine Bilder erzählen vom Leben. Von Einsamkeit, Liebe, Freundschaft, Traurigkeit, Leidenschaft, Neugierde. Es ist sein feines Gespür fürs Detail, das seine in Öl gemalten Werke so besonders macht.

Nach der Vernissage vom vergangenen Samstag kann die Ausstellung bis und mit Sonntag, den 10. Februar, besichtigt werden. Die Öffnungszeiten sind auf der Website www.galeriezuraltenbank.ch publiziert. (pd/red)

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