Zur Person

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Raphael Troxler (31) ist in Emmen bei Luzern aufgewachsen. Die Kirche habe schon seit dem Kindesalter eine wichtige Rolle gespielt, wie er der Kirchenzeitschrift «Pfarreiforum» sagte. Der eine Onkel sei Priester, ein zweiter habe das Priesteramt niedergelegt. Als Jugendlicher sei er mit der Schönstatt-Bewegung in Kontakt gekommen und lernte auf diesem Weg den ersten Zugang zur Spiritualität. Diese Bewegung gehört zur katholischen Kirche und engagiert sich vor allem in den Bereichen Familie, Pädagogik und Jugend. So sei für ihn während der Kantonsschulzeit klar geworden, dass er mit Menschen arbeiten möchte. Das anfängliche Interesse für den Ingenieurberuf sei daher zunehmend in den Hintergrund gerückt. In einem ersten Schritt studierte Raphael Troxler nach der Matura Theologie in Freiburg. Dann habe er auch als Pfleger im Krankenhaus selber angepackt. Ein Auslandaufenthalt in Chile habe dann die entscheidende Wende gebracht. «Ich habe viel über meine Berufung nachgedacht und irgendwann stand für mich fest, dass ich mich auf den Priesterberuf einlassen möchte.» Es sei eine Antwort darauf gewesen, wie er sich in der Fremde, in den Begegnungen und Erlebnissen den Menschen erlebt habe. Das Zölibat sei bei der Entscheidung nie ausschlaggebend gewesen. «Es ist für mich nicht so, dass ich etwas aufgebe.» Der ­Berufswunsch sei stärker gewesen. (dwl)