Zur älteren Generation gehören

Die Kulturgruppe der Klinik Wil lädt auf Donnerstag, 31. Januar, ab 18.30 Uhr in die Eventhalle der Klinik Wil zur Filmsoiree ein.

Drucken
Teilen

WIL. Um dem Altersheim zu entgehen, beschliessen fünf Freunde, fünf unterschiedliche Charaktere – sowohl die beiden Ehepaare Jeanne und Albert sowie Annie und Jean als auch der Witwer Claude – eine Wohngemeinschaft zu gründen. Sie kennen sich schon lange, und zudem bietet sich die von Annie und Jean am Stadtrand von Paris bewohnte, komfortable Villa mit Garten geradezu ideal als neuer Wohnsitz für sie alle an. Die Folgen des Älterwerdens zeigen sich aber auch bei ihnen. Libidoprobleme, Krankheiten, Vergesslichkeit, Einsamkeit, aber auch die Angst vor dem Tod machen ihnen zu schaffen. Das WG-Leben im Alter ist denn auch keineswegs so einfach, wie sie sich das vorgestellt hatten.

Heiter und unkompliziert

Dem Regisseur – er verfasste auch das Drehbuch – Stéphane Robelin ist es gelungen, ein hochkarätiges Ensemble für diesen Film zu verpflichten. Jane Fonda, Geraldine Chaplin, Pierre Richard, Claude Rich und Guy Bedos spielen nicht nur ältere Menschen, sie sind es auch selbst. Einen Kontrast zu ihnen stellt der junge Daniel Brühl als helfender Student dar. Die herausragenden Schauspieler zeigen in einer feinen, berührenden, immer wieder auch heiter-unkomplizierten Art auf, was es heisst, zur älteren Generation zu gehören. 2011 feierte der Film am internationalen Filmfestival in Locarno seine Premiere.

Eine Einladung

Vorgängig, ab 18.30 Uhr, lädt die Kulturgruppe der Kantonalen Psychiatrischen Dienste – Sektor Nord am Donnerstag, 31. Januar, in die Eventhalle Haus C11 der Klinik Wil zu «Suppe und Brot» ein. Damit sollte dem Filmgenuss – die Filmvorführung beginnt um 19.30 Uhr und dauert gut eineinhalb Stunden – nichts entgegenstehen. Der Film wird übrigens in der französischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt. (Der Film ist gratis, für die Verpflegung wird ein Unkostenbeitrag erhoben.) (pd)

Aktuelle Nachrichten