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Zumba, Saurier, Flanken und Tore

Von Mittwoch bis Freitag stand für 60 begeisterungsfähige Nachwuchssportler das runde Leder im Mittelpunkt der Schulferien. Der FC Flawil führte zum 33. Mal sein Kinderfussballlager durch.
David Metzger
Das Ziel ist der Sieg – der Weg auch die Fairness: neben den fussballerischen Fähigkeiten wurde auch mannschaftsübergreifend der Teamgeist gefördert. (Bilder: David Metzger)

Das Ziel ist der Sieg – der Weg auch die Fairness: neben den fussballerischen Fähigkeiten wurde auch mannschaftsübergreifend der Teamgeist gefördert. (Bilder: David Metzger)

Am Mittwochmorgen begann das Lager für die Teilnehmer schon sehr früh. «So früh, dass ich beinahe einige Ausrüstungssachen zu Hause liegen gelassen hätte», witzelt Lagerteilnehmer Jan Fuchs. «Ich wurde dann glücklicherweise daran erinnert, die Regenjacke und Thermounterwäsche auch noch einzupacken», erzählt der 13-Jährige. Die beiden Sachen waren bitter nötig, erwischte das Lager meteorologisch betrachtet doch nicht die besten Tage. Besonders am Mittwoch und am Donnerstagmorgen hatte das Lagerteam gegen die Regenfälle und kühlen Herbstwinde anzukämpfen. «Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch», versichert Lagerleiter Urs Diethelm.

Zumba zum Auftakt – Dotschung als Highlight

Spätestens nach dem morgendlichen Zumba waren alle hellwach und aufgewärmt. Zumba? Genau. Seit einigen Jahren startet das Lager stets mit Aerobictänzen in den Tag. «Die Übungen gestalteten sich manchmal etwas schwierig», findet Jan Fuchs. Sein Pendant, Matteo Ljubetic, konnte mit den lateinamerikanischen Tänzen mehr anfangen. «Doch Fussball gefällt mir immer noch am besten». Dieser stand jeweils anschliessend auf dem Programm, als die Junioren unterteilt nach Alter und Stärke, bei verschiedenen Trainern des FC Flawil in fussballerischen und mannschaftsdienlichen Übungen ihre Skills zu verbessern versuchten. «Das absolute Highlight für mich waren die Trainings bei Tashi Dotschung, dem Trainer der 1. Mannschaft», schwärmt Dario Knaus. Der 9-Jährige weiter: «Loopings und Übersteiger haben wir von ihm gelernt.» Bezüglich des Nachwuchses in der 1. Mannschaft muss sich Dotschung keine Sorgen machen. Ihm gefiel, was er sah.

Vereinszugehörigkeit fördern

So ging es auf dem Fussballplatz zu und her, bis am Donnerstagnachmittag das traditionelle Turnier anstand. Auch hier schenkten sich die Junioren nichts. Und trotz des Eifers, das Turnier gewinnen zu wollen, war es umso schöner zu erkennen, dass die älteren Jugendlichen mit den jüngeren Spieler harmonierten und versuchten, diese ins Spiel einzubinden. «Genau darum geht es ja eigentlich», versucht Urs Diethelm die Beweggründe für das 33. KIFU-Lager zu erklären. «Wir möchten einerseits Plausch und Fussball vermitteln, aber die Kinder auch über ihre eigenen Mannschaften hinaus zusammenbringen und so das Verständnis für Vereinszugehörigkeit herstellen».

Am Freitag, dem letzten Lagertag, fand wie immer der Überraschungsausflug statt. Diesmal besuchte die Flawiler Sportlerfraktion das Sauriermuseum im zürcherischen Aathal. Den Fussballern wurden verschiedene, dem Alter entsprechende Führungen geboten und so viele Fakten und Infos über die längst vergangene Welt der Dinosaurier vermittelt.

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