Zum Playoffstart ein Rückschritt: Der EC Wil verliert das erste Viertelfinalspiel gegen Bellinzona

Das Wiler 1.-Liga-Team kassiert in der Auftaktpartie des Playoff-Viertelfinals gegen Bellinzona eine 4:6-Niederlage. Im heimischen Bergholz zeigen die Wiler einen über weite Strecken blutleeren Auftritt.

Hans-Caspar Kellenberger
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Wils Dominik Senn (im schwarz-weissen Dress, hier in der Partie gegen Frauenfeld), brachte mit dem 2:4 nach Spielhälfte die Hoffnung im ersten Viertelfinalspiel zurück.

Wils Dominik Senn (im schwarz-weissen Dress, hier in der Partie gegen Frauenfeld), brachte mit dem 2:4 nach Spielhälfte die Hoffnung im ersten Viertelfinalspiel zurück. 

Michel Canonica (Wil, 12.Oktober 2019)

Ein Gegner auf Augenhöhe sollte Bellinzona eigentlich sein, vergleicht man die Leistungen der beiden Teams in der abgelaufenen 1.-Liga-Qualifikation. Die Tessiner waren am Dienstagabend jedoch von Beginn weg die bissigere und vor allen Dingen konzentriertere Mannschaft. So reichte auch eine durchaus starke zweite Hälfte der Wiler im Schlussdrittel nicht aus, um in dieser Serie mit einem Sieg zu starten.

Etwas weniger als zwei Minuten vor dem Schluss konnte Wil noch auf 4:5 verkürzen, ehe nur neun Sekunden später das entscheidende 6:4 für die Gäste fiel. Die Konzentrationsschwächen der Wiler, bereits im Aufbauspiel, sind ein Rückschritt nach dem doch starken Cup-Auftritt vom vergangenen Samstag. Nun muss der EC Wil am Donnerstagabend in Bellinzona eine Antwort geben. Ansonsten scheint die Saison, wie schon im Vorjahr, nach dem Playoff-Viertelfinale bereits vorbei zu sein.

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Tim Frei