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Zum Lachen in den Chäller

Das Chällertheater im Baronenhaus Wil startet Ende Monat in die 37. Saison. Nebst bewährtem Kabarettprogramm setzen die Verantwortlichen auch auf Wiler Filz.
Ursula Ammann
Das Chällertheater setzt mit roten Kissen aus Wiler Filz neue Akzente. (Bild: Ursula Ammann)

Das Chällertheater setzt mit roten Kissen aus Wiler Filz neue Akzente. (Bild: Ursula Ammann)

Eine Wortakrobatin, die das Publikum lehrt, dass Software kein Wollpullover ist (Helga Schneider), ein Kabarett-Komet, der am «Pult der Zeit» beschreibt, wie «Wahlchrampf» funktioniert (Simon Chen) oder ein Bluesmusiker, der sich schlitzohrig durch sein Hirn-Hollywood spielt und dabei so manches Kopfkino auslöst (Blues Max). Diese und andere Künstlerinnen und Künstler sind Teil der 37. Saison im Chällertheater im Baronenhaus. Insgesamt sieben Aufführungen gehen über die Kleinbühne.

Dabei setzen Christa Elser, Silvia Berlinger und Matthias Brenner vom Chällertheater-Team wieder auf die bewährte Kabarettkunst. Unter den Auftretenden befinden sich auch bekannte Gesichter wie beispielsweise Ferruccio Cainero, der mit jedem neuen Programm – diesmal mit «Cosmos» – im Chällertheater zu Gast ist. «Ferrucio gehört bei uns schon fast zum Inventar», sagt Christa Elser. Als Autor, Co-Autor und Regisseur hat er mit der Clownin Gardi Hutter ihre ersten drei Stücke entwickelt, mit denen sie berühmt wurde – und vor über 30 Jahren ist er als Neuling in der Szene auch im Chällertheater aufgetreten.

Es gehört zur Philosophie des Chällertheaters, noch unbekannte Kleinkünstler zu fördern. So diente der Auftritt auf der Wiler Kleinbühne schon manchem als Sprungbrett. «Es wird jedoch immer schwieriger, Kleinkünstler zu finden, vor allem solche aus der Schweiz», sagt Christa Elser. Das Chällertheater als Raum stelle auch besondere Ansprüche. So muss das Publikum auf zwei Seiten bespielt werden. Für ein grosses Bühnenbild ist kein Platz und es gibt auch keinen Vorhang, hinter dem die Künstler verschwinden können.

Künftig sitzt es sich bequemer

Nichtsdestotrotz ist es gelungen, wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Neben Helga Schneider, Simon Che, Bluesmax und Ferrucio Cainero treten auch der Kabarettist Ayd?n Is?k, die Songwriterin und Sachensagerin Katie Freudenschuss sowie der Schriftsteller Pedro Lenz mit dem Pianisten Christian Brantschen auf.

Beim Chällertheater handelt es sich um einen ehemaligen Weinkeller, der im Sommer 1979 zu einem Kleintheater umgebaut wurde. Auf den rund 90 traditionellen Holzstühlen sitzt es sich ab kommender Saison noch bequemer. Sie werden mit roten Kissen aus Wiler Filz ausgestattet.

Die Saison-Premiere findet am Samstag, 29. Oktober, 20.15 Uhr, mit Helga Schneiders «SUPERH3LG@» statt. Infos unter www.chällertheater.ch

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