Zukunftsperspektiven

Am Jungbürgeranlass der Gemeinde Uzwil blickten die jungen Leute in die Zukunft. Und standen vor der Kamera. In Gruppen entwickelten sie Lebensszenarien für die nächsten fünf Jahre.

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Die Teilnehmer zeichnen, kleben und basteln ihre Zukunft, bevor es ans Filmen geht. (Bild: gk)

Die Teilnehmer zeichnen, kleben und basteln ihre Zukunft, bevor es ans Filmen geht. (Bild: gk)

GEMEINDE UZWL. «Ich in fünf Jahren» – so das Motto des Jungbürgeranlasses. Die Idee dahinter: Die jungen Erwachsenen mit Jahrgang 1996 entwickeln in Gruppen Zukunftsszenarien. Und verfilmen diese.

Kritische Bürger

Gemeindepräsident Lucas Keel plazierte in seinem einleitenden Grusswort eine klare Botschaft an die Jungbürger: «Werdet kritische Bürger. Glaubt nicht alles, was in der Zeitung steht. Fragt insbesondere danach, was nicht darin steht. Und warum.» Dann ging es los. Die kleine und feine Truppe entwickelte in drei Gruppen Lebensszenarien für die nächsten Jahre. Angeleitet von Theaterpädagoginnen, technisch unterstützt von Mediamatiker-Lernenden des Berufszentrums Uzwil. Nach kurzer Zeit war das Eis gebrochen und die Jungbürger entwickelten mit Engagement und Spass Geschichten und Szenen. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Den Theaterpädagoginnen gelang es, die Potenziale zu erschliessen. Die Gemeinderäte integrierten sich und übernahmen Rollen.

Beruf, Familie, Liebe

Die entwickelten Zukunftsszenarien waren realistisch und widerspiegelten die Facetten des Lebens. So wurden Themen wie Beruf, Familie, Weiterbildung, Liebe oder auch Absturz angegangen. Nebst dem kreativen Teil gab es den technischen Teil. Die Mediamatiker-Lernenden beeindruckten! Sie unterstützten beim Filmen, sie schnitten und vertonten die Aufnahmen. Unter Zeitdruck und mit viel Improvisationsvermögen bereiteten sie das Datenmaterial zu kurzweiligen und ansprechenden Kurzfilmen auf. Das Resultat liess sich beim anschliessenden Nachtessen sehen. Es gab einiges an Gelächter und Applaus für die – eigenen – Darbietungen im Film. Fazit einer Jungbürgerin: «Schade, dass sich nicht mehr Personen angemeldet haben, denn es hat Spass gemacht.» (gk) ?

Die Teilnehmer zeichnen, kleben und basteln ihre Zukunft, bevor es ans Filmen geht. (Bild: pd)

Die Teilnehmer zeichnen, kleben und basteln ihre Zukunft, bevor es ans Filmen geht. (Bild: pd)