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Zuerst kommt «Quasi-Spatenstich»

Mit den Bauarbeiten für rund 100 neue Parkplätze bei der Sportanlage Breite in Tobel-Tägerschen wurde gestern begonnen. Der Bau eines Mehrzweckgebäudes für den FC Tobel-Affeltrangen und die Tagesbetreuung soll folgen.
Bettina Bellmont

Tobel-Tägerschen. Für einen «Quasi-Spatenstich» musste Roland Kuttruff am Dienstagabend kräftig anpacken. Für das obligate Pressefoto hievte der Gemeindeammann von Tobel-Tägerschen Schaufel um Schaufel frischer Erde in die Baggerklaue. Andreas Brändle, Präsident des FC Tobel-Affeltrangen, beobachtete das Ganze aus der Fahrerkabine.

Für beide war der Spatenstich zum Bau der Parkplätze vor der Sportanlage Breite in Tobel ein erster Schritt zum neuen Clubhaus des FC Tobel-Affeltrangen.

Raumbedürfnis angemeldet

Im März bewilligten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Tobel an der Gemeindeversammlung den Kreditantrag von 397 000 Franken für den Kauf der Parzelle zwischen dem Trainingsplatz und dem Scheidweg. Die Gemeinde erwarb das Land im Frühling von einer Privatperson aus Lommis.

Der Bau eines Clubhauses wurde bereits im September 2007 beschlossen.

Damals wurde dem Kredit von 250 000 für den Bau und die Aufnahme eines Darlehens von 125 000 bei der Raiffeisenbank zugestimmt. Das Projekt habe sich verzögert, da man mehrere Varianten geprüft habe, erklärt Roland Kuttruff. «Das hat durchaus seine positiven Seiten», ist er überzeugt. «Mit dem Bau des Clubhauses können wir gleich mehrere Probleme lösen.» Denn nicht nur der Fussballclub, der laut Andreas Brändle stetig am Wachsen ist, profitiert von dem Bau. Auch die Tagesstrukturen verfügten momentan über zu wenig Platz.

Bisher werden die Kinder in einem provisorischen Pavillon auf dem Schulgelände betreut. Roland Kuttruff fügt an: «Der Pavillon ist baufällig und nicht mehr zu sanieren.»

Ebenso hat die Gemeinde selbst ein Raumbedürfnis. Die Materialen und Werkzeuge für den Strassenunterhalt sowie für den Winterdienst seien bisher bei Bauern untergebracht und in der ganzen Gemeinde verstreut, erklärt Kuttruff.

Küche gemeinsam nutzen

Die für das Bauvorhaben gegründete Baukommission habe nun alle Raumbedürfnisse zusammengetragen. «Ein nächster Schritt wird es sein, festzustellen, welche Synergien wir nutzen können», berichtet der Gemeindeammann. So könnte die Küche sowohl vom Fussballclub wie auch von den Tagesstrukturen genutzt werden. Kuttruff betonte aber, es sei wichtig, dass die verschiedenen Nutzer des Gebäudes sich «nicht ins Gehege kommen».

Andreas Brändle schliesst sich dieser Meinung an: «Der FC braucht ein eigenes Lokal. Das ist das Wichtigste.» Dusche und Garderobe würden vorerst als Rohbau eingeplant, da man zuerst die finanziellen Aspekte beachten müsse. Der FC Tobel-Affeltrangen unterstützt das Projekt mit rund 35 000 Franken und mit Eigenleistungen der Mitglieder. Andreas Brändle ist zuversichtlich: «Wir haben Mitglieder aus allen Branchen, die hier helfen können.» Garderobe und Dusche könnten zu einem späteren Zeitpunkt installiert werden.

«Ziel ist es, dass das Clubhaus eigenständig geführt werden kann», versichert Roland Kuttruff.

Das Projekt werde den Stimmbürgern an der nächsten Versammlung vorgelegt. «Da das Projekt nun einiges grösser wird, müssen wir einen zusätzlichen Kredit für den Ausbau beantragen», so Kuttruff. Sollte der Kredit jedoch abgelehnt werden, dann «kommt einfach das Clubhaus», sind sich Kuttruff und Brändle einig.

Parkplätze werden beleuchtet

Vorerst werden rund 100 Parkplätze gebaut. Auch wenn das Clubhaus noch nicht stehe, würden die Parkfelder ein weiteres Problem entschärfen. Bei Grossanlässen fehle es an genügend Parkplätzen und Anwohner fühlten sich durch den Lärm auf dem oberen Parkplatz gestört. Von den neuen Parkplätzen mit Beleuchtung wird ein Fussweg erstellt, der zum Trainingsplatz führt. Danach folgt dem «Quasi-Spatenstich» vielleicht der «richtige» für das Mehrzweckgebäude.

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