Zürcher packten im Neckertal an

NECKERTAL. Mehr als 50 Zivilschützer aus der Region Bassersdorf-Kloten arbeiteten vergangene Woche im Neckertal. Sie ersetzten eine Brücke über den Tiefenbach, dafür war der Einsatz eines Helikopters notwendig.

Sabine Schmid
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Wo das Unwetter vor einem Jahr eine Brücke über den Tiefenbach mitgerissen hat, bauten die Zivilschützer einen Ersatz. (Bild: Sabine Schmid)

Wo das Unwetter vor einem Jahr eine Brücke über den Tiefenbach mitgerissen hat, bauten die Zivilschützer einen Ersatz. (Bild: Sabine Schmid)

NECKERTAL. Mehr als 50 Zivilschützer aus der Region Bassersdorf-Kloten arbeiteten vergangene Woche im Neckertal. Sie ersetzten eine Brücke über den Tiefenbach, dafür war der Einsatz eines Helikopters notwendig. Der Einsatz des Helikopters dauerte nicht lange: Die Balken, die je über eine Tonne schwer sind, wurden einzeln an die 50-Meter-Leine befestigt und ins Tobel transportiert. Nachdem die Balken zentimetergenau montiert waren, übernahmen die Zivilschützer den Arbeitsplatz, um die Brücke fertig zu machen und sie mit einem Geländer zu versehen, wie der Neckertaler Stabsoffizier Peter Monn erklärte.

Insgesamt waren die Zivilschützer an fünf Arbeitsplätzen im Einsatz. Nebst der Brücke über den Tiefenbach verbesserten sie am Haldenberg einen Wanderweg. Sie bauten auf rund 300 Metern einen neuen Weg mit mehreren Holztreppen, zudem erneuerten sie eine Sitzbank. Auf dem Wilket waren die Zivilschützer ebenfalls mit der Ausbesserung des Wanderwegs beschäftigt und verbreiterten diesen um rund 80 Zentimeter. Zudem hoben sie vier Entwässerungskanäle aus.

Im Homberg wurde ebenfalls eine Drainage für den Wanderweg erstellt. Dort arbeiteten die Zivilschützer zudem daran, Sturmholz zu entfernen, das den Wanderweg blockiert hatte. Eine weitere Gruppe war in Brunnadern stationiert und kümmerte sich um die Logistik und um die Verpflegung.

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