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ZÜBERWANGEN: Nach der Niederlage der nächste Rekurs

Obwohl Anfang Monat fast drei Viertel der Zuzwiler Bürger für eine Umzonung im Gebiet Neufeld gestimmt haben, gibt es ein juristisches Nachspiel. Anwohner haben einen zweiten Rekurs deponiert.
Die Neufeldwiese bleibt womöglich noch länger grün. (Bild: PD)

Die Neufeldwiese bleibt womöglich noch länger grün. (Bild: PD)

Bei den Befürwortern war die Freude gross, als am 4. März satte 73,5 Prozent der Stimmbürger für die Umzonung der Neufeldwiese gestimmt hatten – und dies bei einer hohen Stimmbeteiligung von 56,6 Prozent. Nachdem Anwohner mittels Unterschriftensammlung das Referendum ergriffen hatten, war an der Urne die Frage zu klären, ob das rund 10000 Quadratmeter grosse Stück Land im Dorfzentrum von Züberwangen zugunsten einer Überbauung mit sieben Mehrfamilienhäusern und einer Gewerbehalle umgezont werden soll.

So eindeutig das Ergebnis war, so unklar ist auch knapp ein Monat später, wie es weitergeht. Das Projekt ist juristisch blockiert. Anwohner hatten, noch bevor sie das Referendum ergriffen, beim Kanton St. Gallen einen Rekurs gegen den Überbauungsplan Neufeld eingereicht. Nun haben sie nachgedoppelt und beim kantonalen Baudepartement auch einen Rekurs gegen den Teilzonenplan deponiert.

Eine lange Verzögerung ist möglich

Die Rekurrenten wollen auf diesem Weg ein Gespräch mit Experten erzwingen. Mit der Politischen Gemeinde Zuzwil hätten sie ein solches gesucht, jedoch seien sie auf den Rechtsweg verwiesen worden. Einer der Rekurrenten ist Mathias Teber. Er sagt: «Wir wollen das Projekt nicht verzögern, aber es soll den qualitativen Ansprüchen aller entsprechen. Wir sind fürs Bauen, aber nicht in dieser Dimension. Mit diesem zweiten Verfahren unterstreichen wir die Ernsthaftigkeit unseres Anliegens.»

Wann im Neufeld die Bagger auffahren, ist somit unklarer denn je. Bei einer Ablehnung der Rekurse kann der Fall weitergezogen werden. Auch das detaillierte Bauprojekt muss noch öffentlich aufgelegt werden. Dabei sind Einsprachen möglich.

Simon Dudle

simon.dudle@wilerzeitung.ch

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