Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

ZUCKENRIET: Schulbürger schätzen das Lernschwimmbecken

An der Bürgerversammlung der Oberstufenschule Sproochbrugg wurden die Jahresrechnung 2017 und das Budget 2018 einstimmig angenommen. Weiterhin offen ist die Zukunft des Lernschwimmbeckens in der Sproochbrugg.
Das Lernschwimmbecken in der 1969 eröffneten Sekundarschule Sproochbrugg. (Bild: Ernst Inauen)

Das Lernschwimmbecken in der 1969 eröffneten Sekundarschule Sproochbrugg. (Bild: Ernst Inauen)

Vor fünf Jahren wurde die Oberstufenschulgemeinde Sproochbrugg durch die Gemeinden ­Zuzwil und Niederhelfenschwil gegründet. In der Aula der Sproochbrugg zeigten an der Bürgerversammlung nur 1,43 Prozent der Stimmberechtigten durch eine Teilnahme ihr Interesse. Schulratspräsidentin Ursula Künzle erläuterte die Abweichungen der Jahresrechnung gegenüber dem Budget. Diese schliesst mit einem Minderaufwand von rund 504000 Franken ab. Im Budget 2018, das rund 601000 Franken höher ausfällt als die Rechnung 2017, erwähnte sie die Investitionen in neue Schulküchen. Der Finanzbedarf der beiden Gemeinden beträgt 6,874 Millionen Franken. Die Jahresrechnung 2017 und das Budget 2018 wurden kommentarlos und einstimmig angenommen. In der allgemeinen Umfrage äusserte sich ein Bürger zur allfälligen Sanierung oder Schliessung des Lernschwimmbeckens. Er würde eine Schliessung bedauern. Ursula Künzle wies auf die zuständige Arbeitsgruppe hin, welche sich zurzeit intensiv mit der Grundlagenerarbeitung beschäftige.

Eine Sensation für eine Landgemeinde

Beim Bau der 1969 eröffneten Sekundarschule Sproochbrugg stellte sich die Frage nach der Verwendung des Untergeschosses der Turnhalle. Da kam die Idee eines Lernschwimmbeckens auf. Der pensionierte Sekundarlehrer Markus Lehmann kennt die Geschichte, weil er als einer der ersten Lehrpersonen nach Zuckenriet kam: «Weil die Duschen und Umkleideräumlichkeiten im Untergeschoss für die Turnlektionen vorgesehen waren, bot sich eine solche Nutzung des restlichen Raumes ohne grössere bauliche Massnahmen an.» Für eine kleine Landgemeinde sei dies damals geradezu eine Sensation gewesen. Vom Kanton war keine finanzielle Unterstützung zu erwarten, weshalb zahlreiche Gewerbler und die Bevölkerung ihre Beiträge zusagten. So entschloss sich der Schulrat mit dem damaligen Präsidenten Jakob Traber für die Realisierung des Projekts. Über die Möglichkeit, den Schwimmunterricht in der eigenen Gemeinde durchzuführen, freuten sich die Primar- und die Sekundarschule.

Noch immer regelmässig genutzt

Während die Oberstufe das Schwimmbecken seit 1999 nicht mehr benutzt, wird es von den Kindergärten und Primarschulen von Niederhelfenschwil, Zuckenriet und Lenggenwil noch immer frequentiert. In den schulfreien Zeiten kommen private Gruppen für Aquafit-Lektionen oder Kinderschwimmkurse in die Sproochbrugg. «Ich würde es schade finden, wenn das Bad aus finanziellen Überlegungen aufgegeben würde», meinte eine Kursleiterin. Dieser Meinung ist auch Markus Lehmann, der die Interessen der Primarschule und Kindergärten anführte.

Ernst Inauen

redaktion@wilerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.