Zu warm und viel Niederschlag im Januar

Mit einem Durchschnitt von 1,8 Grad ist der zweite Wintermonat an der Wetterstation Fürstenland in Niederuzwil gegenüber der Vergleichsperiode (Norm) 1981 bis 2010 wie schon der November und Dezember zuvor um zwei Grad zu warm ausgefallen.

Christoph Frauenfelder *
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NIEDERUZWIL. Die tiefste Temperatur betrug –8 Grad und wurde am 2. Januar verzeichnet. Die höchste Temperatur wurde am 16. Januar mit 16 Grad gemessen. Jener Tag war gegenüber dem langjährigen Mittelwert um 14 Grad zu warm!

Zweite Hälfte im Durchschnitt

Die Heizgradziffer ergab 558 Grad. Insbesondere die erste Monatshälfte war teils deutlich zu warm. Die zweite Hälfte lag im Durchschnitt. Der Januar brachte 24 Frosttage (Minimum: mindestens null Grad) und einen Eistag (Maximum: unter null Grad).

Viel Schnee und viel Regen

Die Niederschläge fielen deutlich zu hoch aus. Insgesamt sind 85 Millimeter Niederschlag gefallen. Das sind 135 Prozent des langjährigen Mittelwerts. Diese Menge verteilte sich auf 13 Tage, das sind drei zu viel. An 14 Tagen lag eine geschlossene Schneedecke. Die höchste Schneehöhe betrug 34 Zentimeter.

Viel Sonne, viel Wind

Mit 53 Stunden schien die Sonne doppelt so viel wie im Dezember, gegenüber dem langjährigen Mittel waren es fast 120 Prozent. Die mittlere Windgeschwindigkeit betrug 6,6 Kilometer pro Stunde. Das entspricht 130 Prozent des langjährigen Mittelwerts. Die höchste Windspitze wurde am 9. Januar mit 78 Kilometer pro Stunde gemessen. An sieben Tagen herrschte Sturm.

* Der Autor ist Inhaber der Meteotop-Wetterstation Fürstenland in Niederuzwil.

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