ZSC-Legende Mathias Seger:
Puck-Jagd zwischen Sofas und Betten 

Es muss nicht immer ein 08/15-Tag der offenen Tür sein. Am Samstag war Ex-Eishockeyprofi und ZSC-Legende Mathias Seger bei «Svoboda» zu Gast. Seger präsentierte sich als Profi zum Anfassen.

Christoph Heer
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Der Ex-Eishockeyprofi stellte sich der Jugend auf dem Indoor Eisfeld. (Bilder: Christoph Heer)

Der Ex-Eishockeyprofi stellte sich der Jugend auf dem Indoor Eisfeld. (Bilder: Christoph Heer)


Der Puck muss ins Netz, dann gibt’s satte Rabatte auf den Grossteil des Angebotes. Noch, bis am 23. Februar steht, bei Möbel Svoboda das Indoor Hockeyfeld zur Verfügung und wer hier genau zielt und trifft, kann viel Geld sparen. «Das macht echt Spass hier auf diesem Feld. Ich spiele nämlich selber als Torhüter für den EHC Uzwil. Später will ich dann einmal für den ZSC spielen, so wie Mathias Seger», sagt Dennis Rutz aus Uzwil. Der Elfjährige verbringt eine kurzweilige Zeit in den Schauräumen von Möbel Svoboda, geniesst das Schusstraining mit Mathias Seger und schafft es fast nicht mehr runter vom Feld, derart angetan ist er davon.

Der gleichaltrige Alain Fischer aus St. Margarethen spielt indes für den EHC Frauenfeld, als Stürmer und Verteidiger. Er findet, dass es hier im Möbelhaus richtig gut zum Trainieren sei. «Tolles Indoorfeld, eigentlich will ich so eines auch zu Hause haben, dann könnte Mathias Seger – er ist mein Vorbild – zu mir kommen, und mittrainieren. Ich bin aber trotzdem SC Bern Fan, dort will ich auch mal spielen, oder sonst halt doch beim ZSC, wie Mathias.»

Als Wertschätzung gegenüber den Kunden

Während am Samstag andernorts und infolge frühlingshafter Temperaturen und strahlendem Sonnenschein, kaum Kunden und Besucher anwesend waren, sah das bei Möbel Svoboda anders aus. Den ganzen Tag über strömten sie heran. Aus dem Toggenburg, St. Gallen, Thurgau oder dem Kanton Zürich, kein Weg schien zu weit, um ein tolles Schnäppchen zu machen.

Während der Autogrammstunde mit Mathias Seger wurde alles signiert, was signiert werden wollte.

Während der Autogrammstunde mit Mathias Seger wurde alles signiert, was signiert werden wollte.

Das gelang auch einem Paar aus dem zürcherischen Hettlingen. Nach ihrem Möbelkauf versuchten sie sich am Puckschiessen und siehe da, der Preis purzelte, dank Treffern ins richtige Loch. «Dass heute Mathias Seger anwesend ist und zudem das Puckschiessen stattfindet, wussten wir nicht einmal. Wir finden das aber eine richtig tolle Sache, nicht so 08/15, wie es sonst immer und überall ist», sagten die beiden zufrieden.

Für Geschäftsleiter Ruedi Bosshard sollen so Synergien genutzt werden. «Es ist doch auch bei uns wie sonst überall: ein geben und nehmen. Wir wollen mit solchen Aktionen unsere Wertschätzung gegenüber unseren Kunden äussern. Und von diesen ernten wir hierfür auch wiederkehrend grossen Dank.

Mit kreativen Ideen gegen Onlinekonkurrenz

Man muss Ideen haben und der Kundschaft etwas bieten, dann kann man auch erfolgreich sein.» Bosshard ist sich bewusst, dass das wirtschaftliche Umfeld immer schwieriger wird, gerade in der Möbelsparte. «Onlinedienste und das nahe Ausland werden immer mehr genutzt, da muss man aufpassen, dass die Frequentierung nicht einbricht. So steht am 14. März ein weiterer Höhepunkt an: Wir eröffnen die Gartenmöbelausstellung.»

Vier gegen  Mathias Seger

Handschuhe, Trikots, oder Pucks. Mathias Seger signiert alles, was die Fans mitgenommen haben. Mitnehmen wollte der zwölfjährige Cornel Stäheli aus Andwil indes das Indoorfeld. «Perfekt um meine Stocktechnik zu verfeinern.

Wenn ich könnte, würde ich das Feld sofort mitnehmen», sagt der Hockeyspieler vom EC Wil und SC Herisau. Im lockeren Spiel – oder bei Vier gegen Mathias – blitzte sein Können auf. Ruedi Bosshard resümierte schliesslich: «Es ist eine spürbare Sympathie vorhanden. «Mathias Seger, die Kinder, die Kunden: gelungene Stunden unter Freunden.»