Zivilschutzanlage als vorübergehendes Flüchtlingsheim

Degersheim bereitet sich auf eine mögliche Einquartierung von Flüchtlingen vor. Dies wurde an der ausserordentlichen Bürgerversammlung zur Oberstufenschulhaussanierung vom 16. November öffentlich kommuniziert.

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Degersheim bereitet sich auf eine mögliche Einquartierung von Flüchtlingen vor. Dies wurde an der ausserordentlichen Bürgerversammlung zur Oberstufenschulhaussanierung vom 16. November öffentlich kommuniziert. Der Sicherheitsverbund Region Gossau, der für die Zivilschutzaufgaben in Degersheim zuständig ist, hat die Gemeinde informiert, dass die Zivilschutzanlage in der ehemaligen Liegenschaft «Krone» für eine Belegung bereitgestellt wird. Die Anlage

bietet Platz für rund 100 Personen. Stefan Kramer, Leiter des Sicherheitsverbundes Region

Gossau, leitet die Aktion. Wann und wie viele Flüchtlinge in Degersheim einquartiert werden, ist nicht bekannt.

Die Belegung der Schutzräume ist als Übergangslösung vorgesehen, um die Durchgangsheime zu entlasten. Später sollen die hier untergebrachten Personen in Durchgangsheimen erfasst und anschliessend definitiv auf die Gemeinden verteilt werden. (ahi)